Thailändische Chilisauce

Nicht nur meine Ernte war in diesem Jahr wunderbar – auch im Bayrischen Wald hat die Sonne die scharfen Schoten zur Höchstform angetrieben.  Als ich ein Foto von Petra Holzapfels Ausbeute entdeckte, konnte ich nicht anders als sie um eine kleine Saatgutspende zu bitten. Petra, eine Foodbloggerin der ersten Stunde, berichtet auf ihrem Blog “Chili und Ciabatta” mehrmals die Woche über kulinarische Erlebnisse vom türkischem Mezze bis hin zum Brot aus dem eigenen Steinofen.  Wenige Tage später hatte ich ein Paket mit Chilis in der Post, die vielversprechende Namen trugen wie Big Jamaican Yellow, Lemon Drop, De Arbol und Belgian Carrot. In der Balkonsaison 2017 werden die Lila Luzie und die Glockenpaprika eindeutig Gesellschaft bekommen.

Da mein Gärtner und ich die südost-asiatische Küche sehr lieben, habe ich mich für eine thailändische Chilisauce entschieden. Das Originalrezept stammt von der Chili-Experten-Plattform Pepperworld. Ich habe das Rezept jedoch etwas abgewandelt: den raffinierten Zucker habe ich durch braunen Zucker ersetzt und die Anzahl der Knoblauchzehen verdoppelt. Wer die Sauce etwas milder gestalten möchte, sollte auf weniger scharfe Sorten zurückgreifen, oder die Anzahl der Chilis reduzieren. Der erste Test der Sauce hat auf jeden Fall überzeugt: eine wunderbar süß-saure Sauce mit kräftiger Schärfe.

 

Die Chili-Masse getarnt als leckerer Smoothie.
Die Chili-Masse getarnt als leckerer Smoothie.

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