Saatguttüten selbstgemacht

Der Advent hat begonnen, Weihnachten steht vor der Tür. Zufällig habt ihr dieses Jahr mehr Saatgut geerntet, als ihr auf dem Balkon oder im Garten ausbringen könnt oder Samen einer besonders tollen Pflanze gesammelt. Wie wäre es da mit einem ganz persönlichen Geschenk für Familie und Freunde: Selbstgebastelte Saatguttüten. Geht auch ganz einfach – versprochen!

 

Bastelanleitung für eine Saatguttüte aus Papier

Eigentlich braucht ihr dazu nur ein quadratisches Stück Papier. Wenn ihr wollt, könnt ihr Papier mit einem besonderen Muster, Zeitungspapier oder eine Seite aus einer Zeitschrift verwenden. Man kann auch einfach ein A4-Blatt zu einem Quadrat schneiden (21 x 21 cm). Die Saatguttüte wird dann etwa 10 x 10 cm groß.

  1. Zuerst wird das Papier über die Diagonale zu einem Dreieck gefaltet.
  2. Entlang der Faltkante werden die Spitzen des Dreiecks von links und rechts zur Mitte gefaltet. Die eingefalteten Spitzen liegen jetzt aufeinander und die Breite des Dreiecks wird durch die neuen Faltkanten „gedrittelt“.

3. Eine Papierspitze wird jetzt in die andere hineingesteckt (etwa die linke in die rechte).

4. Das Papier sieht jetzt aus wie „das Haus vom Nikolaus“. Die Spitze, die nach oben ragt, kann man jetzt auseinander schieben und Saatgut einfüllen.

5. Danach die Spitze nach unten falten, das Papierquadrat zukleben und fertig!

 

Durch einfache Gestaltung zum persönlichen Geschenk

Natürlich kann man die Saatguttüten einfach halten, schnell beschriften und fertig. Man kann sie auch noch verzieren, z.B. bemalen oder bekleben mit Masking Tape oder Vielliebchen. Goldene Vielliebchen habe ich z.B. im cob concept store in Essen gekauft. Für die Beschriftung habe ich mit dem PC eine Vorlage erstellt, sodass die einzelnen Schriftzüge nach Ausdruck und Falten auf der Saatguttüte an der gewünschten Stelle stehen.

Matcha-Cookies: Mit Energie ins neue Jahr

Matcha Cookies

Die Liste was ich alles noch vor dem Weihnachtsfest erledigen wollte war lang. Tausende Dinge die ich backen, kochen und endlich ausprobieren wollte. Aber schneller als ich blinzeln konnte, war es schon da das große Fest. Jetzt während der ruhigen Tage zwischen dem alten und dem neuen Jahr, an denen man ohne schlechtes Gewissen nichts tun kann, möchte ich mit euch mein Lieblings-Keksrezept des Jahres 2016 teilen: Matcha-Cookies. Das feine japanische Grünteepulver ist nämlich nicht nur die Grundlage der berühmten Teezeremonie, sondern verleiht auch dieser Süßigkeit eine knallgrüne Farbe und einen leicht herben Geschmack. Im Zusammenspiel mit der weißen Schokolade ergibt sich ein Butterkeks, der nicht nur an den Weihnachtstagen schmeckt. Wer also  erst jetzt die Zeit zum Backen findet und einen kleinen Energieanstoß für den Start ins Jahr 2017 braucht, ab an die Schüsseln, fertig, los.

Gefunden haben ich dieses wunderbare Rezept auf einer englischen Webseite für japanische Rezept-Ideen: Just One Cookbook.  Die Mengenangaben habe ich leicht abgewandelt, damit ihr auch ohne elektrische Küchenwaage ans Ziel kommt.