Badebomben selbstgemacht

Badebomben

Die Zeit rennt euch davon, euer Konto ist leer und die Geschenkeliste für dieses Jahr scheint noch endlos? Wir zeigen euch wie ihr mit wenigen Zutaten selbstgemachte Badebomben machen könnt, ganz ohne Mikroplastik und bedenkliche Zusatzstoffe. Wer denkt, dass selbstgemachte Geschenke nur den Kleinsten der Familie überlassen werden sollten und bei den Liebsten nur ein gequältes Lächeln hervorruffen, der hat diese Badebomben noch nicht gesehen.

Zutaten für blubbernde Badebomben

Um sprudelnde Badebomben herzustellen benötigt man nur einige wenige Zutaten, die man im Supermarkt und der Apotheke kaufen kann. Ich habe mir zum Beispiel die Zitronensäure, die Kakaobutter und auch das Mandelöl in der Apotheke in der richtigen Menge abfüllen lassen. Mittlerweile findet man aber auch Kakaobutterchips in der Bioabteilung gut sortierter Supermärkte. Als Milchpulver eignet sich z.B. Säuglingsmilch. Vielleicht habt ihr ja eine Freundin mit Nachwuchs, die euch eine kleine Menge abzwacken kann. Wahrscheinlich kann man aber auch Milchpulver für den Kaffee für die Badekugeln benutzten.

  • 250 Gramm Natron
  • 130 Gramm Zitronensäure
  • 50 Gramm Speisestärke
  • 40 Gramm Milchpulver
  • 65 Gramm Kakaobutter
  • 1 Esslöffel pflegendes Öl eurer Wahl z.B. Mandelöl
  • 1 Esslöffel farbiges Badeöl o. Lebensmittelfarbe in Pulverform

So werden die Badebomben gemacht

Zunächst müsst ihr alle trockenenen Zutaten sieben und vermischen. Denkt daran, dass alles gut trocken bleiben muss, schließlich soll es nicht schon jetzt beginnen zu sprudeln. Die Kakaobutter wird vorsichtig im Wasserbad geschmolzen und mit dem Pflegeöl vermischt. Wenn ihr nur eine Farbe verwenden wollt, könnt ihr an dieser Stelle auch schon das Badeöl hinzugeben. Wollt ihr mehrere Farben verwenden, dann vermischt erst die trockenen Zutaten mit der Kakaobuttermischung, halbiert oder viertelt die Menge und gebt dann etwas farbiges Badeöl oder Lebensmittelfarbe hinzu. Danach alles gut verkneten. Die Masse ist sehr bröckelig und haftet nur zusammen, wenn man sie fest zusammendrückt.

Drückt eure Badebomben-Masse ganz fest in die von euch gewählte Form. Schön fest andrücken, damit auch das Muster vollständig sichtbar wird. Es bieten sich z.B. Eiswürfelbehälter aus Silikon an, die ja außer in Würfelform auch in ganz vielen anderen Formen erhältlich sind. Da ist euerer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Denkt nur daran, dass zu filigrane Formen leicht zerbröckeln, es bieten sich eher massivere Formen wie Herzen, Sterne, Muscheln, etc.  Wir haben uns für Minigugelhupfe, Herzen und Sterne entschieden. Anschließend müsst ihr die Masse ein paar Stunden trocknen lassen. Danach vorsichtig lösen und noch weiter Austrocken lassen.

Badebomben GesamtergebnisPyramide als Verpackung für Badebombe

Schöne Verpackung für eure Badebomben

Eure Badebomben verdienen natürlich auch eine wunderschöne Verpackung. Wir haben unsere Badebomben in kleinen Papp-Pyramiden verpackt. Was ihr dazu braucht ist: Pappkarton mit einem Muster eurer Wahl, ein Lineal, eine Schere und ein kleines Stück Schnur oder Kordel. Auf eurem Pappkarton zeichnet die Pyramide in der Größe eurer Wahl vor. Wir haben euch ein Beispiel in kleiner Größe vorgezeichnet, die Pyramide kann aber natürlich je nach Stärke des Kartons beliebig vergrößert werden. Nachdem ihr die Pyramide aufgezeichnet habt, fügt ihr an den Pyramidenseiten noch kleine Flügelchen hinzu die ihr später einknicken könnt, damit eure Pyramide gechlossen ist. Nachdem ihr die Flügelchen aufgemalt habt, könnt ihr alles ausschneiden und falten. Kurz unterhalb der Spitze der vier Pyramidenseiten macht ihr mit eurer Schere ein kleines Loch, wenn ihr nun die Kordel hindurchzieht, könnt ihr die Pyramide verschließen. Jetzt fehlt nur noch eure Badebombe und perfekt ist das selbstgemachte Weihnachtsgeschenk.

Faltpyramide als Verpackung für Badebombe
Faltvorlage für unsere Pyramide, in der wir die Badebombe verschenken.

Saatguttüten selbstgemacht

Der Advent hat begonnen, Weihnachten steht vor der Tür. Zufällig habt ihr dieses Jahr mehr Saatgut geerntet, als ihr auf dem Balkon oder im Garten ausbringen könnt oder Samen einer besonders tollen Pflanze gesammelt. Wie wäre es da mit einem ganz persönlichen Geschenk für Familie und Freunde: Selbstgebastelte Saatguttüten. Geht auch ganz einfach – versprochen!

 

Bastelanleitung für eine Saatguttüte aus Papier

Eigentlich braucht ihr dazu nur ein quadratisches Stück Papier. Wenn ihr wollt, könnt ihr Papier mit einem besonderen Muster, Zeitungspapier oder eine Seite aus einer Zeitschrift verwenden. Man kann auch einfach ein A4-Blatt zu einem Quadrat schneiden (21 x 21 cm). Die Saatguttüte wird dann etwa 10 x 10 cm groß.

  1. Zuerst wird das Papier über die Diagonale zu einem Dreieck gefaltet.
  2. Entlang der Faltkante werden die Spitzen des Dreiecks von links und rechts zur Mitte gefaltet. Die eingefalteten Spitzen liegen jetzt aufeinander und die Breite des Dreiecks wird durch die neuen Faltkanten „gedrittelt“.

3. Eine Papierspitze wird jetzt in die andere hineingesteckt (etwa die linke in die rechte).

4. Das Papier sieht jetzt aus wie „das Haus vom Nikolaus“. Die Spitze, die nach oben ragt, kann man jetzt auseinander schieben und Saatgut einfüllen.

5. Danach die Spitze nach unten falten, das Papierquadrat zukleben und fertig!

 

Durch einfache Gestaltung zum persönlichen Geschenk

Natürlich kann man die Saatguttüten einfach halten, schnell beschriften und fertig. Man kann sie auch noch verzieren, z.B. bemalen oder bekleben mit Masking Tape oder Vielliebchen. Goldene Vielliebchen habe ich z.B. im cob concept store in Essen gekauft. Für die Beschriftung habe ich mit dem PC eine Vorlage erstellt, sodass die einzelnen Schriftzüge nach Ausdruck und Falten auf der Saatguttüte an der gewünschten Stelle stehen.

Schnell gebaut: Mini-Hochbeet mit Bienenweide

Bluete im Mini-Hochbeet

Praktisch, steinig, immergrün – mit diesen drei Begriffen lässt sich der ungebrochene Trend in deutschen Vorgärten beschreiben. Anstelle von Stauden, Kräutern, Blumen und Gräsern breiten sich immer mehr Kieselsteine und Felsbrocken aus. Auch in meiner Nachbarschaft sind die Steinwüsten auf dem Vormarsch. Doch wo die Pflanzen verschwinden, sinkt auch das Nahrungsangebot für Insekten. Ich habe meinen Bienen eine kleine Tankstelle gebaut: ein Mini-Hochbeet mit Bienenweide.

Welche Materialien braucht man für das Mini-Hochbeet?

  • 4 Beetbegrenzungen (z.B. Holzbegrenzung mit Vampirzähnen)
  • ca. 30 Liter torffreie Erde
  • Saatgut für einen Quadratmeter Bienen- oder Schmetterlingsweide
  • Gummihammer
  • Ein kleines Schild/Tonscherbe zur Beschriftung

Und natürlich benötigt ihr eine kleine freie Stelle in eurem Vorgarten. Meine Nachbarn stehen meinen Gartenprojekten sehr offen gegenüber, auch wenn es beim Treffen der Hausgemeinschaft immer mal wieder hoch her gehen kann – meine Gartenaktionen waren noch nie Teil dieser Diskussionen. Solltet ihr aber Angst haben, dass eure Nachbarn eurem kleinen Projekt wütend den Gar ausmachen, solltet ihr vor dem Anlegen des Mini-Hochbeets natürlich um Erlaubnis bitten. Ich habe für das Hochbeet eine Stelle in unserem Vorgarten gewählt, die durch viele Wurzeln kaum als normales Beet nutzbar war und sonst kahl geblieben wäre.

Auf die Plätze fertig los!

Alle für das Mini-Hochbeet benötigten Materialien findet ihr im Baumarkt eurer Wahl. Ich habe mich bei der Begrenzung für eine Lösung aus Holz entschieden: die kleinen kesseldruckimprägnierten Beetbegrenzungen mit Vampirzähnen sind unschlagbar günstig (circa 2 Euro pro Stück) und mit sehr wenig Aufwand montierbar. Ebenfalls sehr schön sind Begrenzungen aus Weidengeflecht, diese können entweder ebenfalls fertig erworben werden oder mithilfe von frischen noch biegsamen Weiden und vier kleinen Pfählen selber gebaut werden. Darüber hinaus sind natürlich auch Lösungen aus Bruchstein denkbar, aber hier muss man dann schon etwas tiefer in den Geldbeutel greifen und Geschick beim Schichten beweisen.

Mini-Hochbeet: Die Begrenzung wird eingeschlagen
Mit dem Gummihammer lässt sich die Begrenzung leicht einschlagen.

Um die Begrenzungen des Mini-Hochbeets gut in den Boden zu schlagen, haben wir einen Gummihammer verwendet. Wer diesen nicht griffbereit hat, kann jedoch auch ohne Probleme ein Stück Holz zwischen einen normalen Hammer und die Beetbegrenzung legen. So verhindert ihr, dass beim Einschlagen die Begrenzung durch den Metallkopf beschädigt wird. Die Holzzäunchen solltet ihr schön dicht nebeneinander einschlagen, damit die Erde beim Gießen nicht aus dem Beet läuft.

Für das Hochbeet werden je nach Einfassung circa 40 Liter Erde benötigt.
Für das Hochbeet werden je nach Einfassung circa 30 Liter Erde benötigt.

Befüllung und Aussaat

Ich habe für mein Beet circa 30 Liter torffreier Pflanzenerde verwendet. Wenn ihr euch entscheidet, das Beet etwas größer oder höher anzulegen, benötigt ihr natürlich dementsprechend mehr Erde. Die fertigen Beetbegrenzungselemente aus dem Baumarkt lassen sich ohne Probleme erweitern, sodass ihr bei mehr Platz auch sechs oder acht Elemente einsetzen könnt. Sobald die Erde eingefüllt ist, müsst ihr nur noch das Saatgut eurer Wahl zur Hand nehmen es aufstreuen oder einhaken (Licht- oder Dunkelkeimer?) und kräftig angießen. Vorsicht, gerade bei Lichtkeimern solltet ihr beim Gießen darauf achten, dass ihr das Saatgut nicht wegspült. Benutzt am besten die Brause eurer Gießkanne. Mir hilft es meist die Erde schon vor dem Aufstreuen des Saatguts etwas anzufeuchten.

Mini-Hochbeet: Bienenweide-Saatgut
Saatgut für mein Mini-Hochbeet.
Damit unsere Gärtner bescheid wissen!
Damit unsere Gärtner Bescheid wissen!

Warten auf die Blüte

Der letzte Schritt ist der schwierigste: das Warten auf die ersten grünen Blättchen und die Blüte. Wenn ihr immer fleißig gießt und das Beet genug Sonnenlicht bekommt, sollten nach spätestens zwei bis drei Wochen die ersten grünen Köpfchen erkennbar sein. Dann dauert es nicht mehr lange und euer Beet wird zur neuen Insekten-Tankstelle in der Nachbarschaft.


Gutes Saatgut für Bienenweiden findet ihr hier:

Viele Imker und Naturschutzvereine verschenken das Saatgut für Bienenweiden. Ich habe mein Saatgut auf dem Saatgutfestival vom Nabu erhalten. Wenn ihr euch lieber selber eine Mischung zusammenstellen wollt, bietet dieses Dokument des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft einen tollen Überblick. Wer auch den Bienen auch im Frühling etwas Gutes tun möchte, sollte sich noch mal unseren Artikel zum Frühlingsbuffet für unsere Bienen anschauen.

Upcycling-Projekt: Vom Kleiderbügel zum Rankgerüst

Mein Freund ist auf den Geschmack gekommen, seine Hemden in die Reinigung zu bringen. Kürzlich stand er vor dem Dilemma, was er mit den unzähligen Alu-Kleiderbügeln machen sollte, die die Änderungsschneiderei nicht zur Weiterverwertung zurücknehmen will. Bei einem Blick auf mein Rankgerüst aus schönden Schnüren, die dringend ersetzt werden mussten, kam mir dann die Idee: Warum nicht als kleines Upcycling-Projekt statt Schnüren die Kleiderbügel verwenden?

Ausgangspunkt für das Gerüst sind zwei Äste aus Korkenzieher-Weide auf dem Balkon...
Ausgangspunkt für das Gerüst sind zwei Äste aus Korkenzieher-Weide auf dem Balkon…

Was man dazu braucht:

  • Zwei schöne Äste (bei mir stammen sie von einer Korkenzieherweide nach dem legendären Essener Sturm Ela)
  • Ca. 15 bis 20 Kleiderbügel (Je nach vorgesehener Breite des Rankgerüsts. Ich habe 15 Stück bei einer Höhe ca. 110 cm und einer Breite von 70 bis 90 cm verwendet)
  • Lange Kabelbinder, Schnur
  • Schere
  • Ein paar Wäscheklammern

Einplanen sollte man etwa eine Stunde Zeit, bis alles fix und fertig ist.

 

...und eine Menge Kleiderbügel!
…und eine Menge Kleiderbügel!

Und so geht man vor:

Zuerst fixiert ihr mit Kabelbindern die Äste am Standort auf Eurem Balkon oder Eurer Terrasse. Als Ankerpunkte dienen bei mir Regal, Bäckerkisten und Tisch. Dann beginnt ihr natürlich oben und sucht Euch etwa einen Seitenzweig des Astes der möglichst in die Mitte ragt. Dort hängt ihr den ersten Kleiderbügel auf. Nach und nach fügt ihr die weiteren hinzu und hängt sie entweder aneinander oder an die Äste. Es empfiehlt sich, sich dabei schon mal Gedanken zu machen, wo man sie später miteinander, bzw. an den Ästen gut fixieren kann. Zwischenzeitlich eignen sich Wäscheklammern an den entscheidenden Stellen sehr gut dazu, das Gerüst zu stabilisieren. Gleichzeitig hält man sich damit die Möglichkeit offen, etwas umhängen zu können, wo es einem noch nicht gefällt.

Als Zwischenschritt kann man die Kleiderbügel mit Wäscheklammern stabil halten.
Als Zwischenschritt kann man die Kleiderbügel mit Wäscheklammern stabil halten.

 

Wenn Euch das „Geflecht“ aus Kleiderbügeln gefällt, bindet ihr die Bügel an den Kreuzungspunkten mit Schnur aneinander und befestigt sie links und rechts an den Ästen. Schöner (und noch ein wenig nachhaltiger) ist sicherlich, wenn man die Schnüre mit Clips von Brottüten ersetzt. Ein anderes Mittel wäre kunststoffummantelter Draht.

Mit Schnur werden die Kleiderbügel aneinander befestigt.
Mit Schnur werden die Kleiderbügel aneinander befestigt.

 

Euer Rankgerüst ist jetzt fertig! Es fehlen nur noch die Pflanzen. Mein Rankgerüst habe ich etwa vor einem Monat gebaut. Die Duftwicken und Zuckererbsen, die ich unten angepflanzt habe, fühlen sich inzwischen ganz wohl und suchen sich ihren Weg nach oben.

Erfolgreiches Upcycling-Projekt: Etwa so kann ein fertiges Rankgerüst aus Kleiderbügeln aussehen!
Erfolgreiches Upcycling-Projekt: Etwa so kann ein fertiges Rankgerüst aus Kleiderbügeln aussehen!

Wildkräuterpesto selbstgemacht – aus Giersch

Bei vielen ist er als berüchtigter Gärtnerschreck verschrien: Der Giersch (Aeropodium podagraria). Immer wieder rausgerupft, mit Blatt, Stiel und Wurzel wuchert er einfach weiter. Naturliebhaber und -liebhaberinnen fragen sich eventuell warum. Für einige ist es sicherlich eine Überraschung, dass Feind oder Freund essbar ist. Einerseits kann das zu einer gewissen „Versöhnlichkeit“ mit dem Kraut führen, vielleicht birgt dieses Wissen auch einfach eine gewisse Genugtuung…

Woran erkenne ich Giersch?

Wer ihn nicht (er-)kennt: Die Blätter an ihren langen Stielen sind doppelt dreizählig und ungleich scharf gesägt. Die Blütendolden sind groß und haben weiße bis (selten) rosafarbene Blüten. Im Gegensatz zum Hecken-Kälberkopf ist er NICHT behaart. Wer ihn nicht im Garten hat, findet den Giersch in schattigen Wäldern, an Hecken, zäunen, im Gebüsch und in Wiesen, an Waldrändern, an Bach- und Flußufern oder auf Feldern. Hört sich so an, als wäre das fast überall – ist er fast auch. Wenn ihr auf die Suche nach geeigneten Kräutern geht, solltet ihr Euch auch die Fundstelle gut ansehen: Gehen hier viele mit ihren Vierbeinern spazieren? Könnte es sich um eine Altlastenverdachtsfläche handeln? Gibt es in unmittelbarer Nähe eine stark befahrene Straße? Erscheint anstrengend, eine unbekannt-würzige Note im Pesto ist aber auch nicht wünschenswert…

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Im Garten umstritten, auf dem Teller lecker: Giersch.

Was kann ich mit Giersch machen und wozu ist er gut?

Die Blätter sind gut im Frühjahr vor der Blüte verwendbar. Später entwickeln sie einen etwas herben, petersilienhaften Geschmack. Verwenden kann man den Giersch als „Spinatersatz“, z.B. zusammen mit Brennnessel oder als junges Blatt in Salaten. Ältere Blätter ersetzen Petersilie in Suppen. Man munkelt, das Kraut sei gut gegen Rheuma, bei Insektenstichen und Wunden. In einem Artikel des Blogs Utopia zu Wildkräutern wird er als entzündungshemmend, gut gegen Gicht und als reich an Vitamin C bezeichnet.

Schmeckt, wie sie heißt: KnoblauchraukeSchmeckt, wie sie heißt: Knoblauchsrauke

Wildkräuterpesto selbstgemacht

Mir quillt dieses Frühjahr das Bärlauchpesto langsam aus den Ohren, weshalb ich dieses Jahr etwas anderes ausprobieren wollte: Ein Wildkräuterpesto mit Giersch als Hauptdarsteller. Nebenakteur ist die Knoblauchsrauke (Alliaria officinalis). Und ja, Blüten und Blätter der letzteren riechen nach Knoblauch! Sie ist jedoch weniger intensiv als Bärlauch und leichter zu finden. Auch diese Pflanze wächst an etwas schattigen Stellen, wie Waldränder.

Die zwei Protagonisten
Die zwei Protagonisten: Links Giersch, rechts Knoblauchsrauke

 

Das Pesto geht jedenfalls so:

Giersch-Pesto

Zutaten

  • zwei große Handvoll Gierschblätter
  • eine Handvoll Blätter der Knoblauchraute
  • Gemahlene Mandeln (alternativ: Cashew, Haselnuss, Sonnenblumenkerne,...)
  • Salz, evtl. Pfeffer
  • Kaltgepresstes, geschmacksneutrales Öl, z.B. Raps

Zubereitung

  1. Zunächst die langen Stengel vom Giersch entfernen und zusammen mit den Blättern der Knoblauchraute kleinschneiden
  2. Mit den gemahlenen Nüssen mischen und reichlich Öl dazugeben
  3. Alles mischen und/oder mit dem Pürierstab pürieren
  4. Mit Salz (und Pfeffer) abschmecken
  5. Entweder das Pesto gleich zum Verzehr freigeben, oder es in ein (sterilisiertes) Glas füllen. Damit das Pesto im Glas länger haltbar ist, am besten noch etwas von dem Öl dazugießen und das Pesto so im Glas „abschließen“.
http://www.vonundzugruen.de/aus-dem-garten-auf-den-teller-gierschpesto/

Wildkräuterpesto im Glas
Wildkräuterpesto im Glas

Für die Virtuosen und Experimentierfreudigen…

Gut machen sich im Wildkräuterpesto auch Kräuter wie Brennessel, Löwenzahnblätter oder (wer mag) ein paar bittere Blätter Schafgarbe (regt den Stoffwechsel an, magenkräftigend). Etwas herber wird der Geschmack durch eine Mischung von Raps- mit Oliven- oder Sonnenblumenöl.

Echt lecker: Gierschpesto auf Brot.
Echt lecker: Gierschpesto auf Brot.

 

Das war’s soweit von uns – jetzt sind wir auf Eure Ergebnisse gespannt! Welche Kombi hat sich bei Euch besonders gelohnt? Was habt ihr tolles mit dem Pesto gemacht? Kommentare sind immer willkommen.

Saatgut II – Der Test zur Keimfähigkeit

Es ist soweit: Die Saison 2017 geht bald wieder los! In vielen Schraubgläsern, Briefumschlägen oder Filmdosen wartet das gesammelte Saatgut des Vor- oder sogar Vorvorvorjahres. Ist es überhaupt noch keimfähig? Hier hilft ein relativ einfacher Test. Und der geht so:

Gläser mit selbstgeerntetem Saatgut aus dem Vorjahr

 

Man braucht: Saatgut, Küchenkrepp, Teller, Klarsichtfolie, Kreppband, permanenter Marker.

  1. Zunächst nimmt man etwas Küchenkrepp, feuchtet es an und legt es auf einen Teller. In Gruppen geordnet, legt man auf das Küchenkrepp das Saatgut, das man testen möchte, ohne dass sich die Samen berühren (mindestens jeweils 20 Samen).

2. Damit man später nicht ins Schleudern kommt und stets die Übersicht bewahrt sollte man nach Möglichkeit die Proben z.B. mit Kreppband und permanentem Marker beschriften.

Teller mit Saatgut
Teller mit Saatgut

 

3. Der Teller mit Küchenkrepp und Saatgutproben wird als nächstes mit Klarsichtfolie überspannt und an einen warmen Ort gestellt. Jetzt wird geduldig gewartet…

4. Je nach Art, wird nach einigen Tagen oder Wochen erstmalig kontrolliert. Sieht man eine Wurzelspitze oder einen Spross, ist das Saatgut, naja, keimfähig. Da nicht alle Samen gleichzeitig keimen, empfiehlt es sich nach ein paar weiteren Tagen nochmals nachzuschauen.

Das Saatgut nach vier Tagen: Rote Melde, Salat, Tomate und Löwenmäulchen sind gut aufgegangen.
Der Keimtest nach vier Tagen: Rote Melde, Salat, Tomate und Löwenmäulchen sind gut aufgegangen.

 

5. Ist alles aufgegangen, was aufgehen kann, wird das Verhältnis gekeimte zu ungekeimte Samen ausgezählt. Daraus ergibt sich die Keimfähigkeit in Prozent: Keimen 50 aus 100 Samen, hat das Saatgut eine Keimfähigkeit von 50%.

Die Saatgut Keimfähigkeit: Bis auf die Chili sind von allen Arten Samen gut gekeimt.
Der Keimtest nach einer Woche: Bis auf die Chili sind von allen Arten Samen gut gekeimt.

 

Sollte das Saatgut nicht keimen, empfiehlt es sich nochmal nachzulesen und zu forschen. Denn schließlich reicht für manche Arten ein kurzer Zeitraum und eine niedrige Keimtemperatur, andere brauchen wesentlich länger und höhere Temperaturen.

Bei mir sind etwa Rote Melde, Salat und Löwenmäulchen bereits nach etwa 3 bis 4 Tagen aufgegangen. Glockenpaprika und Tomate waren etwas langsamer und haben 2 bis 3 Tage länger gebraucht. Das deckt sich mit meiner Recherche: In der Tat ist es so, Dass etwa Paprika und Tomate mehr Zeit brauchen, um zu keimen (ca. 1 bis 2 Wochen), als etwa Lichtkeimer. Doldenblütler brauchen angeblich sogar 3-4 Wochen!

Nicht aufgegangen ist die Chili „Lila Luzie“, was mich nach den Erfolgen des Vorjahres sehr verwundert hat. Wie die Paprika, gehört sie zur Gattung Capsicum. Ich vermute, sie braucht eine besonders warme Umgebung und einfach noch mehr Zeit. Bei meiner Recherche im „Handbuch für Samengärtnerei“ von Andrea Heistinger wird eine zweite Art vorgeschlagen, wie man Saatgut auf seine Keimfähigkeit testen kann.

Man braucht: Küchenkrepp, Kunststofftüte, Kreppband, permanenter Marker

1.Mindestens 20 Samenkörner (besser 100) auf einem nassen Stück Küchenkrepp ausgebreitet ohne sich zu berühren.

2. Das Küchenkrepp wird zusammengerollt und in eine Plastiktüte mit Luftlöchern gepackt. Achtung: Auch hier am besten mit Art, Sorte und Datum beschriften.

3. Die Tüte wird an einem warmen Ort bei 20 bis 25°C verwahrt.

4. Auch bei diesem Test wird je nach Art nach einigen Tagen oder Wochen erstmalig kontrolliert. Alles weitere, siehe oben ab 5.

Das werde ich wohl in den nächsten Tagen bei der Chili ausprobieren. Auch Euch wünsche ich viel Erfolg bei Eurem eigenen Keimtest! Rückmeldungen und Anregungen sind immer willkommen.

Winterliche Wurzelwürze

Es gibt viele Arten, Gemüse haltbar zu machen. Eine davon ist die Verarbeitung zu einer trockenen Gemüsebrühe oder –würze. Grade zu dieser Jahreszeit eignet sie sich auch als ein schönes, selbstgemachtes Weihnachtsgeschenk. Natürlich kann hinsichtlich der Zutaten variiert werden, je nachdem was grade in Saison ist. Jetzt, zur Winterzeit, bieten sich vor allem die Wurzelgemüse an.

Die Stars dieser Brühe: Lauch, Sellerie, Petersilienwurzel, Möhre, Rote Bete und Bastiane
Die Stars dieser Brühe: Lauch, Sellerie, Petersilienwurzel, Möhre, Rote Bete und Bastiane

Winterliche Wurzelwürze

Zutaten

  • 2 mittelgroße Rote Bete
  • 2 Karotten
  • 2 Petersilienwurzeln
  • 1 mittelgroße Sellerieknolle
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Pastinake
  • etwas Salz
  • getrockneter Salbei, Thymian

Zubereitung

  1. Rote Bete, Karotten, Petersilienwurzeln, Sellerie und Pastinake schälen und Raspeln. Den Lauch kleinschneiden.
  2. Das geraspelte, bzw. geschnittene Gemüse auf Backblechen dünn ausbreiten.
  3. Die Bleche können im Sommer an einen warmen Ort gestellt werden. Im Winter kann das Gemüse auf einer Heizung oder im Backofen getrocknet werden. Ich habe den Backofen verwendet. Dazu den Ofen auf 100°C stellen und die Bleche hineinschieben. Damit die Luftfeuchtigkeit problemlos entweicht, wird ein Holzlöffel in die Tür geklemmt. Damit das Gemüse gleichmäßig trocknet, habe ich in regelmäßigen Abständen die Bleche im Ofen durchrotiert und das Gemüse auf den einzelnen Blechen umgerührt. Es hat etwa fünf bis sechs Stunden gedauert, die Gemüseraspel trocken waren.
  4. Die trockenen Flocken können wie sie sind zur Verfeinerung von Suppen oder Soßen verwendet werden. Ich habe sie in einem Standmixer zusammen mit etwas getrocknetem Salbei, Thymian und Salz „pulverisiert“.
http://www.vonundzugruen.de/winterliche-wurzelwuerze/

Farbvielfalt des Winters: Geraspeltes Gemüse
Farbvielfalt im Winter: Geraspeltes Gemüse

 

Getrocknete Gemüseraspel
Getrocknete Gemüseraspel

 

Vor dem "Pulverisieren"
Vor dem „Pulverisieren“

 

Nach dem "Pulverisieren"
Nach dem „Pulverisieren“

 

Das Rezept stammt aus dem taschenGARTEN 2016. Auch, wenn ich es in etwa erwartet hatte, war ich doch überrascht wie stark das viele Gemüse durch den Wasserentzug „zusammenschrumpft“. Ich freue mich schon sehr darauf, die trockene Brühe in vielen Suppen, Soßen und Gerichten als Würzmittel zu verwenden!

Wurmkompost Teil 1: Über den Bau einer Wurmfarm

Seit über einem Jahr träume ich von einem Wurmkompost auf dem Balkon. Allein die Vorstellung, die Bioabfälle nicht mehr verschwenderisch in den Restmüll werfen zu müssen und stattdessen gewinnbringend in „schwarzes Gold“ und Flüssigdünger umwandeln zu können! Geschenkt, Geduld ist gefragt und einen Großteil des Gewinns werde ich an andere Balkon- und Garteneigentümer abgeben müssen. Aber allein die Neugierde – funktioniert das wirklich?!

Der Prozess war lang, die Entscheidungen träge: Welches Material? PVC (hygienisch einwandfrei, aber was ist mit Weichmachern?), Holz (als nachwachsender Rohstoff unter den richtigen Bedingungen ökologisch sinnvoller, aber weniger hygienisch) oder doch PVC? Wie baut man so eine Kiste? Wie bereitet man Kompostwürmern ein schönes, muckeliges Heim? Es muss auf jeden Fall fix und fertig sein, wenn sie ankommen!

Dieser Blog bot nun den Anlass, das Projekt endlich umzusetzen. Anregung und Anleitung zum Bau einer Wurmkiste (aus Holz) fand ich im taschenGARTEN von 2015, einem tollen Kalender mit vielen praktischen Tipps für aktive Gärtner, herausgegeben von der GartenWerkStadt Marburg. Allerdings machte ich einen entscheidenden Fehler. Ich nahm eine Abkürzung. Warum schwer, wenn es auch leicht geht? Ich besorgte eine große, unbehandelte Holzkiste (FSC-zertifiziert) im Baumarkt. Als ich Löcher in die dünne Spanplatte bohrte, die sich Boden nannte, hätte ich es schon ahnen können. Sie splitterte wie verrückt und bog sich mit jedem Loch. Egal! Ich baute einen Deckel aus einer einfachen Holzplatte und zwei Kanthölzern, bereitete in der Kiste ein Bett aus Kokosfasern vor und fertig. Teil 1 des Projekts war für abgeschlossen erklärt, die Postkarte verschickt, mit der ich die Lieferung der Kompostwürmer (Eisenia foetida oder charmanter: „Tennessee Wiggler“) konkret anforderte.

Drei Tage später waren sie da: Als ich abends nach Hause kam, stand vor der Tür ein erstaunlich kleines, handliches Paket, dass einen weißen, verschnürten Plastiksack enthielt. Im Plastiksack waren annähernd 500 Kompostwürmer und etwas Mist als „Reiseproviant“. Ich hatte mehr erwartet. Behutsam gab ich sie in die Kiste und fügte als erste Mahlzeit im neuen Heim die biologischen Küchenabfälle des abends hinzu.

Bis zum nächsten Morgen waren Ameisen in die Kiste eingezogen. Von den Würmern kaum eine Spur. Sie hatten sich ins Dunkel zurückgezogen. Am Abend des ersten, richtigen Tages hatten sich die Würmer an die Seiten der Kiste „gewiggelt“. Ich dachte mir nichts dabei – schließlich wusste ich, dass sie noch dabei waren, sich einzuleben.

Der zweite Morgen bot ein Desaster. Ein grauenhafter Anblick erwartete mich auf dem Balkon: Überall auf dem Boden verteilt lagen kleine, trockene Körperchen, einige, wenige lebten noch! Durch Gewicht und Feuchtigkeit hatte sich der Boden der Kiste nach unten durchgebogen, sodass die Würmer über Spalten zwischen Boden und Seitenwänden entkommen konnten! Ich fühlte mich schlecht. Die armen Tiere. Nicht nur mussten sie sich in einer neuen, fremden Umgebung zurechtfinden. Ich vermute, einige waren vielleicht auch den Vögeln des Innenhofs ein gefundenes Fressen gewesen.

Ich sammelte ein, was ich einsammeln konnte und beseitigte, was beseitigt werden musste. Die Ränder der Kiste klebte ich provisorisch mit Klebeband zu. Meine „schlaue“ Abkürzung hatte nicht funktioniert, ich war trotz langer Vorfreude letztlich doch zu ungeduldig gewesen. Also musste ich nochmal ran und eine richtige Kompostwurm-Holzkiste bauen. Und das geht so:

 

Material für eine Kiste (Maße: 60x40x20 cm):

2x Brett 600x400x20 mm (als Boden und Deckel)

2x Brett 600x200x18 mm (als lange Seitenwände)

2x Brett 364x200x18 mm (als kurze Seitenwände)

4x Kanthölzer 360x10x10 mm (für Deckel und Boden je 2)

Holzschrauben, 3,0 x 35 m („Viele!“)

Dünne Nägel, ca. 30 mm („Viele!“)

Torffreie Erde oder Kokosblock als Füllmaterial

Filzmatte oder Zeitungspapier zum Abdecken des Materials

Standard-Kunststoffkiste aus dem Baumarkt (60x40x10 cm) als Auffangbecken für Flüssigkeiten (alternativ kann man natürlich eine zweite Holzkiste ohne Löcher im Boden bauen)

 

Werkzeug:

Hammer

Bohrmaschine

Akkuschrauber

Geodreieck

Bleistift

Material 160702_Wurmkiste_IMG_1254

Anleitung:

  • Die langen Seitenwände (2x 600x200x18 mm) und kurzen Seitenwände (2x 364x200x18 mm) mit dem Boden (1x 600x400x20 mm) durch dünne Nägel verbinden. Für mehr Stabilität habe ich zwischen die Nägel noch Schrauben gesetzt. Bitte nicht irritieren lassen von den Löchern, die auf den Bildern bereits im Boden zu sehen sind – schließlich war der erste Plan, bei der Baumarkt-Kiste nur den Boden zu ersetzen…

160702_Wurmkiste_IMG_1262 160702_Wurmkiste_IMG_1263

  • Mit dem Akkubohrer die langen Seitenwände mit den kurzen Seitenwänden an allen vier Ecken verschrauben. Auch hier können zur Verbindung weitere Nägel dazwischen gesetzt werden. Ich habe es leider wieder nicht gemacht und es macht sich bemerkbar: die Löcher für die Schrauben sollten vorgebohrt werden!

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  • Die Kiste mit dem Boden nach oben drehen. An jeder kurzen Seite ein Kantholz mit 2 cm Abstand zum Rand auf den Boden nageln. Die Nägel sollten weniger als 3 cm lang sein, damit sie nicht in die Kiste hineinragen.
  • Mit Geodreieck und Bleistift im Abstand von 5 cm gleichmäßig Löcher auf dem Kistenboden vorzeichnen. Mit der Bohrmaschine die Löcher mit einem Durchmesser von 5 mm in den Boden der Kiste bohren. So kann die Flüssigkeit, die sich im Kompostierungsprozess bildet, abfließen und die Würmer können später zwischen den Kisten aufsteigen.

160702_Wurmkiste_IMG_1275

  • Für den Deckel die anderen zwei Kanthölzer mit einem Abstand von 2 cm von den kurzen Seiten unter das zweite Brett (600x400x200 mm) nageln. Auch hier sollte die Länge der Nägel 3 cm nicht überschreiten, damit sie nicht durch den Deckel hindurchragen. Der Deckel sollte nun genau in die Kiste passen.

160702_Wurmkiste_IMG_1277 160702_Wurmkiste_IMG_1280

  • Die Kiste auf das Auffangbecken stellen – fertig! Jetzt fehlt nur noch die Inneneinrichtung.

 

Und nun?

  • Die Würmer werden in die Kiste auf ein Bett aus ungedüngter, torffreier Erde gesetzt (Aussaaterde oder Kokosblocks). Um ausreichend Platz zu haben, sollten 500 Würmer in mindestens 6 Liter Erde gesetzt werden. Die Erde muss angefeuchtet aber nicht nass sein.
  • Damit die Oberfläche nicht anfängt zu schimmeln, legt man auf das Futter eine feuchte Hanf- oder Filzmatte. Eine angefeuchtete, dünne Lage Zeitungspapier funktioniert auch.
  • Im Laufe der Zeit sollte eine zweite Kiste entstehen damit immer eine Kiste geleert werden kann während die Kompostwürmer in der anderen Kiste wohnen.
  • Ich habe die Kompostkiste auf ein Rollbrett gestellt, damit ich sie bei Bedarf auf dem Balkon leicht verschieben kann.

Eine gute Quelle für Infos und Anleitung ist der Artikel „Kompostieren im Haus?!“ aus dem taschenGARTEN 2015, Hrsg. GartenWerkStadt Marburg.