Kartoffeln auf dem Balkon – unser Experiment in Sack und Tonne

Kartoffeln auf dem Balkon - Bamberger Hoernla

Ob im Sack, im Topf, oder in der Tonne, folgt man den Einträgen auf zahlreichen Blogs, wachsen Kartoffeln auf dem Balkon ohne Probleme. Wir haben das Experiment gewagt und zwei verschiedene Sorten und zwei verschiedene Arten der Pflanzung getestet. Nun liegt die Ernte hinter uns und es ist Zeit Bilanz zu ziehen.

Alte und bunte Kartoffelsorten

Als wir in diesem Jahr auf dem Pflanzenraritätenmarkt am Stand der Düsseldorfer Gärtnerei Staudenfan auf das Angebot, alter Setzkartoffeln stießen, viel die Entscheidung nicht leicht. Ungewöhnlich sollte es sein, ergiebig und für das Klima auf unseren Balkonen geeignet. Die Wahl viel zunächst auf die alte Kartoffelsorte „Bamberger Hörnchen“. Sie gehört zu den ältesten Kartoffelsorten Deutschlands und stammt ursprünglich aus Franken. Die kleine, oft nur Fingerdicke, krumme Kartoffel war fast ausgestorben und wurde nur durch den Einsatz von Sortenschützern erhalten. Oft wird die Sorte mit der bekannten französischen Kartoffelsorte „La Ratte“ verwechselt, die in unserem Nachbarland als besondere Delikatesse bekannt ist.

Die zweite Kartoffelsorte, für die wir uns entschieden haben, soll Farbe auf den Teller bringen. Die Knollen der Ur-Kartoffelsorte „Vitelotte“ überzeugen mit ihrem lila Fruchtfleisch (auch als „Trüffelkartoffel“ oder „Blaue Kartoffel“ bekannt). In Frankreich ist sie in der gehobenen Gastronomie weit verbreitet.

Ein Sack Kartoffeln auf dem Balkon

Zunächst ließen wir unsere Kartoffeln vorkeimen. Während man sich beim Kochen ärgert, wenn die leckeren Knollen schon Augen und Triebe entwickeln, ist dies für das Auspflanzen wünschenswert. Statt einen der auf Amazon, oder im Gartencenter angepriesenen Kunststoffpflanzsäcke zu kaufen, entschied ich mich dafür die Kartoffeln in einem leeren 60 Liter Bluemenerdesack anzupflanzen. Um Staunässe zu vermeiden, schnitt ich vor dem Bepflanzen des Sacks kleine Löcher hinein. Danach rollte ich den Sack fast vollständig auf und füllte etwas frische , nährstoffreiche Erde hinein. Die Erde setzte ich zwei Bamberger Hörnla und ließ sie zunächst ein paar Tage nur halbbedeckt weiter keimen. Anschließend bedeckte ich die Kartoffeln vollständig und fügte immer eine weitere Erdschicht hinzu sobald das Grün um die 10-15 cm gewachsen war. Aufgrund der hohen Sonneneinstrahlung auf meinem Balkon musste ich die Kartoffel circa 2-3 Mal die Woche gießen. An nicht so sonnigen Standorten reicht es sicherlich die Kartoffelpflanze seltener zu wässern.

Kartoffeln auf dem Balkon - Kartoffeln im Sack
Bamberger Hörnchen mit Borretsch in einem Sack

 

Kartoffeln auf dem Balkon - Borretsch blueht praechtig
Borretsch in Mischkultur mit der Kartoffel

Eine Tonne voller Knollen

Im Prinzip verläuft das Anpflanzen von Kartoffeln in der Tonne ähnlich wie im Pflanzsack. Während der Sack die Möglichkeit eines natürlichen Wasserablaufs bietet, fehlt dieser in der Tonne. Daher hatte Sarah in den Boden ein paar Löcher gebohrt und eine Drainageschicht eingebaut.

Läuft noch: Balkon-Experiment mit der Kartoffel "Vitelotte"
Vitelotte in der Tonne

 Viel Grün und viel Blüte

Über den Sommer hinweg wurden die Kartoffeln auf dem Balkon immer voller und grüner. Das Bamberger Hörnla erzeugte eine tolle weiße Blüte und wucherte mit Kraft über den gesamten Balkon. Wie schwer der Sack voller Erde und Pflanze einmal werden würde, hatte ich nicht kalkuliert. Deshalb unser Tipp: Entscheidet gut an welcher Stelle ihr die Kartoffeln auf dem Balkon pflanzen wollt. Für das Umstellen des Sacks brauchte ich schließlich die Hilfe meines Lieblingsgärtners. Der Pflegeaufwand der Kartoffeln war jedoch gering, abgesehen vom regelmäßigen Gießen, hatte die Pflanze kaum Ansprüche. Auch die viel gefürchtete Krautfäule, oder Schädlingsbefall blieben aus.

Auch die „Vitelotte“ erzeugte in der Tonne reichlich (aber nicht zuviel) grün. Wie das in der Natur eben so ist, wuchsen die zwei Knollen unterschiedlich schnell, sodass das Anhäufeln etwas schwierig war.

Viel Pflanze wenig Knolle

Die Neugier stieg, als dann endlich Ende Oktober das Laub der Kartoffel vergilbte, war der Moment der Ernte gekommen. Um kein zu großes Chaos auf meinem Balkon anzurichten, griff ich zuvor zu einem sehr großen Gefäß für die überschüssige Erde, einem Sack für entferntes Grün und Wurzeln sowie einer Schüssel in Hoffnung auf eine gute Kartoffelernte. Doch leider brachte die riesige Pflanze nur eine winzige Anzahl an Bamberger Hörnchen hervor. Diese waren zwar perfekt und hätten wohl auch beim Bauern nicht schöner aussehen können, aber die Menge war ein herber Rückschlag.

Kartoffeln auf dem Balkon das Gruen vergilbt
Das Grün der Bamberger Hörnchen vergilbt langsam

 

Mitte November wurde dann die Vitelotte geerntet. Eine kleine Handvoll erbsen- bis kleiner-Finger-große, tief lilafarbene Perlen konnten aus der großen Tonne gefischt werden… Spannender war fast die Kompostwurm-Enklave von etwa 20 Einwohnern, die scheinbar aus der Wurmkiste in die Tonne auf der Suche nach einer neuen Heimat ausgesiedelt war. Die Kartoffeln mussten natürlich schnell getestet werden und wurden als Pellkartoffel mit etwas Salz gekocht. Das Fruchtfleisch war weiss mit ein paar lilafarbenen Einzügen und der Geschmack erinnerte tatsächlich an Maronen.

Kartoffel Vitelotte
Kartoffel Vitelotte – erbsen- bis fingergroß

 

Kompostwürmer verstecken sich in der Kartoffeltonne
Kompostwürmer verstecken sich in der Kartoffeltonne

Resume und Fehlersuche

Das Pflanzen von Kartoffeln auf dem Balkon hat uns Spaß gemacht. Insbesondere das Auswählen der Sorten und das Beobachten der immer größer werdenden Pflanze. Die Ernte jedoch war minimal, deshalb stellt sich die Frage, ob die geringe Ausbeute an den von uns gewählten Sorten, dem heißen Standort, der teils stark verdichteten Erde oder der Pflanzmethode lag. Vielleicht lag es auch grade an der Schläue der Gärtnerinnen – schließlich ernten bekanntermaßen die dümmsten Bauern die größten Kartoffeln. Ein bisschen blöd fühlt man sich bei den Mengen aber doch. Von der Vitelotte war wohl bekannt, dass die Ernte nicht sehr groß ausfällt. Vielleicht wurde auch zu spät gepflanzt und zu früh geerntet.

Wem nicht nur die Beobachtung des Wachstumsprozess wichtig ist, sondern auch eine große Ernte erwartet, der sollte vom Experiment Kartoffel auf dem Balkon absehen. Insbesondere der große Platzverlust, durch den Pflanzsack und durch die Tonne ist in Anbetracht der kleinen Ernte bitter, vielleicht versuchen wir es im kommenden Jahr noch mal mit einer kleineren Lösung.

Vor dem Hintergrund des mäßigen Erfolges interessiert uns natürlich besonders welche Erfahrungen ihr bisher mit dem Kartoffelanbau gemacht habt. Habt ihr schon Sorten gefunden, die eine besonders gute Ernte erbracht haben? Oder habt ihr vielleicht eine andere Pflanzemethode gewählt, wir freuen uns auf eure Meinung.

Von der Fensterbank auf den Balkon – nach den Eisheiligen!

Inzwischen heißt es auch im Garten und auf dem Balkon endgültig „Winter ade“! Denn die Eisheiligen sind endlich durch das Land gerauscht. Bis zu fünf gibt es und jedem (bzw. jeder) ist ein Tag gewidmet. Streng genommen zählen dazu Pankratius (12. Mai), Servatius (13. Mai), Bonifatius (14. Mai). Erweitert wurden sie inzwischen vielerorts um Mamertus (11. Mai) und zuletzt die „Kalte Sophie“ (15. Mai).

Nach den Eisheiligen ist vor den Eisheiligen

Allerdings beziehen sich die Tage auf den alten sogenannten „Julianischen Kalender“. Das heißt, dass sich die letzten, möglichen Kälteeinbrüche bei unserem heutigen Kalender (1582 aus der Gregorianischen Kalenderreform entstanden)  einige Tage nach hinten verschieben. Die „Kalte Sophie“ fällt laut unserem Kalender eigentlich auf den 22. Mai. Danach, so sagt die alte, bäuerliche Erfahrung, kommt es nicht mehr zu Nachtfrösten. Denn auch wenn die Temperaturen in der ersten Maihälfte schon recht hoch sein können, passiert es doch gelegentlich, dass von Norden her kalte Polarluft einströmt und es bei klarem Himmel Bodenfröste gibt.

Basilikum und Tomaten stehen auf dem Balkon bereit zum auspflanzen!
Nach den Eisheiligen können liebevoll vorgezogene Pflanzen endlich bedenkenlos auf den Balkon auswandern!

 

Balkonbegrünung en masse

Nun heißt es also auspflanzen, was das Zeug hält! Alles, was man vorgezogen hat! Also auch Tomate, Paprika, Chilli, Aubergine, Gurke, Zucchini, Basilikum, diverse Sommerblumen und mehr! Selbst ein paar Zimmerpflanzen habe ich heute rausgestellt. Am besten, man pflanzt am Morgen. Starkzehrer, wie Tomate, Chilli, Aubergine, Gurke bekommen noch eine Handvoll Langzeitdünger mit auf den Weg. Einfach vor dem Pflanzen in das Pflanzloch werfen. Und auf jeden Fall nach dem Pflanzen gut anwässern!

Eine Handvoll Dünger schadet Starkzehrern nicht.
Eine Handvoll Dünger schadet Starkzehrern nicht.

 

Nach dem Auspflanzen lassen sie sich etwas hängen - aber nicht für lange.
Nach dem Auspflanzen lassen sie sich etwas hängen – aber nicht für lange.

 

Erstaunt bin ich jedes Jahr wieder, wie schnell es dann auf dem Balkon um die Zeit durch das Pflanzen von heute auf Morgen grün wird und man wieder das Gefühl hat, dass die ganze Arbeit sich ein Stück bezahlt macht. In den nächsten Wochen heißt es dann vor allem Wässern, Pflegen, irgendwann ernten und vielleicht ein paar Samen für das nächste Jahr gewinnen…

Pikieren – wie geht das?

Pikieren ist nicht schwer

Auf dem Fensterbrett wird es immer grüner: Das Saatgut geht auf, kleine Pflänzchen wachsen, grüne Blätter bilden sich. Hat man sich nach dem Säen erst mal entspannt zurücklehnen können, keimt nun der Gedanke: „Ich muss pikieren!“ Länger lässt es sich jedenfalls nicht mehr aufschieben… Wann ist der richtige Zeitpunkt? Die Keimblätter sollten auf jeden Fall voll entfaltet sein. Je nach Kulturart kann das bereits sieben bis zehn Tage nach der Aussaat der Fall sein. Ich warte in der Regel, bis sich noch ein Satz regulärer Blätter entwickelt hat. Auf jeden Fall sollte man pikieren ehe die Pflänzlein miteinander um Licht und Boden konkurrieren. Durch das Pikieren bekommen sie mehr Platz und können sich kräftig weiterentwickeln.

Salat und Tomate müssen dringend pikiert werden!
Salat und Tomate müssen dringend pikiert werden!

 

Was braucht man zum Pikieren?

Zum pikieren braucht man:

  • Viele kleine Töpfe mit einem Loch im Boden(Joghurtbecher oder halbe Tetrapaks funktionieren auch),
  • Torffreie (Gemüse-)erde (denn im Gegensatz zur Anzuchterde brauchen die Pflanzen ab jetzt Nährstoffe),
  • einen Pikierstab (alternativ ein Essstäbchen, einen Bleistift oder einen alten Kugelschreiber),
  • eine Pflanzendusche (kann man auch aus einer PET-Flasche basteln) oder eine kleine Gießkanne,
  • einen permanenten Marker und Klebeband oder z.B. Wäscheklammern zum Beschriften der Pflanzen
  • und viel Geduld!

Am besten ist es, bei bewölktem Himmel und bei wenig Wind zu pikieren. Schließlich sollen die Pflanzen nicht gleich austrocknen.

Die Helden des Pikieren: Töpfe, Essstäbchen, Stift, Klebeband, Pflanzendusche in Paprikaform. Nicht zu sehen: Erde.
Die Helden des Pikieren: Töpfe, Essstäbchen, Stift, Klebeband, Pflanzendusche in Paprikaform. Nicht zu sehen: Erde.

 

Nur die Starken…

…ihr wisst schon. Das Prinzip gilt bereits beim Pikieren. Sicherlich habt ihr mehr Pflanzen ausgesät, als ihr auf Eurem Balkon pflanzen könnt. Das ist ganz normal – mir passiert das jedes Jahr! Ihr müsst jetzt aber hart bleiben und Euch die starkwüchsigsten und kräftigsten Pflanzen aussuchen. Schließlich sollen sie später auf dem Balkon nicht vor sich hin kümmern. Mir fällt das sehr schwer. Häufig suche ich mir eine aus für den Balkon und (für den Fall der Fälle, natürlich) noch etwa fünf weitere, die ich zusammen in einen etwas größeren Topf setze. Vielleicht will ich noch welche verschenken?

Sechs vereinzelte Tomatenpflanzen mit Wurzeln...
Sechs vereinzelte Tomatenpflanzen mit Wurzeln…

 

Wie geht das jetzt, das Pikieren?

Entweder ihr holt die Pflanzen vorsichtig und mithilfe des Pikierstabs einzeln aus dem Topf oder ihr löst eine ganze Gruppe. Holt ihr sie einzeln aus dem Topf, stecht ihr mit dem Pikierstab nahe der Pflanze ein und löst ganz vorsichtig Erde und Wurzeln. Als nächstes kürzt ihr die Wurzeln der ausgesuchten Pflanzen um etwa ein Drittel auf eine Länge von zwei Dritteln mit den Fingernägeln ein. Das Einkürzen ist gut, denn es regt das Wurzelwachstum an. Als nächstes füllt ihr einen kleinen Topf mit der Erde. In die Mitte des Topfes macht ihr mit dem Pikierstab ein Loch. In dieses Loch senkt ihr die Pflanze mit den Wurzeln zuerst (natürlich!). Wichtig ist, dass die Wurzeln nach unten zeigen. Tun sie das nicht, verzögert es das Wurzelwachstum. Manchmal helfe ich mit dem Pikierstab (oder Essstäbchen) vorsichtig etwas nach. Vorsichtig mit den Fingern die Erde andrücken und fertig! Jetzt nur noch gießen, zum Beispiel mit einer Pflanzendusche. Solltet ihr doch eine Gießkanne nutzen, empfiehlt es sich das Wasser über Eure Hand laufen lassen, damit das Wasser die kleinen Pflanzen nicht gleich „erschlägt“. Die Töpfe sollten jetzt auch nicht in die pralle Sonne gestellt werden!

...die hier schon eingekürzt worden sind.
…die hier schon eingekürzt worden sind.

 

Die frisch pikierten Pflanzen in ihren Töpfen - ein paar setze ich als Absicherung zusammen in größere Töpfe.
Die frisch pikierten Pflanzen in ihren Töpfen – als Backup setze ich einige als Gruppen in größere Töpfe.

 

Wie tief setze ich die Pflanzen?

Das hängt ganz von der Kulturart ab. Salat oder Fenchel werden etwa nicht zu tief pikiert. Sie können im Topf ruhig umkippen. Pflanzen, die am Stamm noch Wurzeln ausbilden (z.B. Tomate) können tiefer gesetzt werden. Kürbis und Bohnen müssen nicht pikiert werden, denn sie werden direkt in einzelne Töpfe gesetzt. Je nachdem, was ihr gesät hat, lohnt sich hier vorab ein wenig Recherche.

So, jetzt nur noch beschriften und dann könnt ihr erst mal wieder durchatmen. Denn jetzt können die Pflanzen weiterwachsen und gedeihen. Für viele ist es eh noch zu kalt, um sie auszupflanzen. Das passiert dann erst etwa Mitte Mai, nach den Eisheiligen…

Einmal um die halbe Welt: Ein Eindruck der Tiere und Pflanzen in Neuseeland

Wir waren unterwegs und zwar gaaaaanz, gaaaaaaaaaaaaaaaaanz weit weg: In Neuseeland auf der Nordinsel. Was für eine Anreise! 24 Stunden Flugzeit und etwa 36 Stunden Reisezeit. Viel weiter geht es nicht. Über die CO2-Bilanz darf man gar nicht nachdenken oder muss seine Seele ganz schnell über seriöse Angebote zur Kompensation durch die Unterstützung toller Klimaprojekte freikaufen. Wir haben das gerne in Kauf genommen und über die vielen ungewöhnlichen Tiere und Pflanzen in Neuseeland sehr gestaunt.

Die lange, weiße Wolke

Nicht umsonst heißt das Land bei den Maoris Aotearoa oder lange, weiße Wolke. Liegt über Deutschland viel zu häufig eine schwere, graue Wolkendecke oder wirken die Wolken oft statisch und langsam, fegen sie dort wild über die Inseln hinweg. Das sorgt immer wieder für unglaublich atemberaubende Bilder und Farben am Himmel!

Goldener Sonnenaufgang über dem Hauraki Gulf in Devonport
Goldener Sonnenaufgang über dem Hauraki Gulf in Devonport

 

Luftige Wolken beim Sonnenuntergang am Strand von Karekare
Luftige Wolken beim Sonnenuntergang am Strand von Karekare

 

Weil's so schön war und anders aussah: noch ein Sonnenaufgang, diesmal auf der Karikari Penninsula
Weil’s so schön war: Noch ein Sonnenaufgang, diesmal auf der Karikari Penninsula

Über Tane Mahuta

Die Natur spielt in der Sagenwelt der Maoris immer wieder eine große Rolle. So gibt es auch die Legende von Tane Mahuta, dem „Herrn des Waldes“. Seine Eltern Vater Himmel (Ranginui) und Mutter Erde (Papatuanuku) sollen sich so geliebt haben, dass sie als unzertrennlich galten. Tane jedoch schaffte es mit seiner ungeheuren Kraft, sie auseinanderzuschieben und so zwischen ihnen Raum für das Leben zu schaffen. Heute lebt Tane Mahuta in einem riesigen Kauri-Baum von weit über 1.250 Jahren auf der Nordinsel in Waipoua weiter.

Ein großer Kauri (Agathis australis) namens Tane Mahuta, der Herr des Waldes. Noch Fragen?
Ein großer Kauri (Agathis australis) namens Tane Mahuta, der Herr des Waldes. Noch Fragen?

Tiere in Neuseeland

Als recht junges und lange unberührtes Land vulkanischen Ursprungs konnte sich in Neuseeland eine sehr eigene Flora und Fauna entwickeln, die in großen Teilen sogar endemisch ist. Da es für die heimische Tierwelt keine wirklich nennenswerten natürlichen Feinde gab (Säugetiere waren lange kaum vertreten und eher in Form von Fledermäusen), sind mit der Einwanderung von Menschen, Possums, Frettchen, Katzen und Hunden leider viele Arten bereits tragisch ausgestorben, dezimiert oder gefährdet worden. Es bleibt jedoch vieles für uns andersartig, exotisch, etwas kurios aber oft liebenswert.

Als wichtigster Vertreter der Tierwelt ist etwa der Kiwi zu nennen, nationales Symbol und schaukelnde Kugel auf zwei stämmigen Beinen und mit langem Schnabel. Der Tui beschallt gerne mit seinen melodischen Gesängen und mechanischem Krächzen seine Umgebung. Pukeko und Takahe zeigen ihr tiefblaues Gefieder und der Fantail schießt vorwitzig durch den Wald und spannt immer wieder seine Schwanzfedern wie einen Fächer auf. Die Neuseeländische Taube hört man vor allem mit schweren Schwüngen durch die Lüfte fliegen…

Eine einzigartige Pflanzenwelt

Auch die Pflanzenwelt ist anders. Üppige Blüten spielen hier kaum eine Rolle, dafür Strukturen, Texturen und die schönsten Grüntöne. Nikau-Palme und riesige Baumfarne spenden lichten Schatten. Kauris bilden ganze Wälder mit ihren riesigen, uralten Stämmen. Ihr Holz ist ganz leicht. Aus Manuka wird Honig gewonnen, dem mehr noch als anderen Sorten gesundheitsfördernde Fähigkeiten zugesagt werden. Reibt man seine Blätter zwischen den Fingern, duftet es ganz wunderbar. Nektar aus den Blüten des Neuseeland-Flachs dient den Vögeln zur Nahrung und aus seinen Blättern können Körbe gewebt werden. Andere Pflanzen bilden wunderschöne, einfache, reinweiße Blüten und tiefblaue Beeren.

Tolle Grüntöne, Strukturen und Texturen bestimmen die Pflanzenwelt. Hier vom Küstenwind gebürstet.
Tolle Grüntöne, Strukturen und Texturen bestimmen die Pflanzenwelt. Hier vom Küstenwind gebürstet.

 

Weitere Waldbewohner:

In Kürze zusammengefasst: Es war nicht mein erstes Mal in Neuseeland. Aber auch dieses Mal hat dieses Land zwischen Himmel und Erde, Feuer und Wasser es wieder geschafft, das Herz zu öffnen und zutiefst zu beeindrucken. Ob ich zum letzten Mal dort gewesen bin…?

Pflanzt das Frühlingsbuffet für unsere Bienen!

Was gibt es schöneres als nach einem langen, kalten, regnerischen Winter, die ersten Blätterspitzen in den Beeten und Wiesen zu entdecken. Jetzt heißt es nur noch ein paar Tage warten und die winterliche Tristesse verwandelt sich in ein kleines Blütenmeer. Und nicht nur die Menschen verzehren sich im Frühjahr nach den ersten Blumen, auch die Tierwelt kann es kaum erwarten. Insbesondere die Königin unter den Gärtner-Nützlingen ist auf Frühlingsblüher angewiesen: die Biene.

Während Honigbienen nasses und kaltes Wetter meiden, sind Wildbienen schon zu Beginn des Frühjahrs und bis lang in die kalten Tage hinein unterwegs. Viele Wildbienen, wie z.B. die Mauerbiene,  können Pflanzen bestäuben, die Honigbienen aufgrund ihrer Statur nicht anfliegen. Deshalb bilden sie einen sehr wichtigen Bestandteil unseres Ökosystems. Jedoch ist in den letzten Jahrzehnten die Situation für die Wildbienen sehr schwierig geworden: Sie leiden unter einem mangelnden Nahrungsangebot, fehlenden Nistplätzen und in der Landwirtschaft eingesetzten Pflanzenschutzmitteln.

Unsere Bienenvielfalt ist bedroht

In Deutschland sind 561 Wildbienenarten bekannt (Westrich et al. 2011), mehr als die Hälfte dieser Arten stehen auf der roten Liste. Sie gehören somit zu den gefährdeten Arten unseres Landes. Zwar leidet auch die Honigbiene unter den Entwicklungen, jedoch ist sie weniger stark spezialisiert und nicht durch den Schwund von Nistmöglichkeiten betroffen. Im Gegensatz zu Honigbienen, die in Völkern leben, sind sehr viele Wildbienenarten Solitärbienen, die als Einzelgänger in Totholz oder dem Boden nisten. Zwar stellen immer mehr Mensch als „Bienenhotels“ bekannte Nistmöglichkeiten auf, jedoch entsprechen diese häufiger den ästhetischen Kriterien der Menschen, als den Ansprüchen der Bewohner. Worauf man bei der Auswahl des richtigen Bienen- bzw. Insektenhotels achten sollte, findet ihr z.B. auf der Seite der Bienenretter. Darüber hinaus ist der Flugradius von Wildbienen deutlich eingeschränkter als bei Honigbienen. Während Wildbienen nur in einem Radius von 50 bis 300 Metern auf Nahrungssuche gehen können, nehmen Honigbienen einen Weg von bis zu drei Kilometern auf sich, um nektarreiche Pflanzen zu finden.

Fruehlingsblueher auf Wiese

Was Bienen für uns leisten

Für viele Menschen sind Bienen, Hummeln, Wespen und Hornissen angsteinflößend – sie fürchten sich vor ihren Stacheln, obwohl die meisten Tiere diesen so gut wie nie einsetzen. Viel mehr Angst sollte der Mensch davor haben, dass die Bienen verschwinden, denn mit ihnen verschwindet die Vielfalt auf unseren Tellern. Werden Obstbäume, Beerensträucher und Gemüsepflanzen nicht bestäubt, tragen sie keine Frucht. Jedoch sind 80 Prozent der heimischen Kultur- und Wildpflanzen  auf Bienen angewiesen. Auch andere Tiere leiden unter dem Rückgang der Bienenpopulation. Bestäuben die Bienen keine Sträucher und Büsche fehlen vielen Vögeln und Nagern die Früchte, Beeren und Nüsse der Pflanzen als Nahrungsgrundlage – sie müssen hungern. Einige Pflanzenarten sind so stark auf die Bestäubung durch  eine spezialisierte Bienenart angewiesen, dass das Verschwinden der Bienen auch ihr Aussterben besiegelt.

Was wir tun können

Nicht jeder hat einen großen Garten, oder sogar einen eigenen Acker und trotzdem können wir alle unseren Beitrag leisten, damit es sowohl den Wild- als auch den Honigbienen in Deutschland wieder besser geht. Ein Stündchen Arbeit auf dem Balkon oder dem Rasen vor dem Haus kann schon viel bewegen. Während ich meinen Balkon für essbare Pflanzen nutzen möchte (auch blühende Kräuter sind Bienenweiden!), bietet der karge Rasen vor unserem Haus eine schöne Fläche für Frühlingsboten. Schon in den letzten Jahren habe ich einige Frühlingszwiebeln gesetzt, in diesem Jahr sind 100 weitere Zwiebeln hinzugekommen. Bestellt habe ich die Zwiebeln bei den Bienenrettern, einem gemeinnützigen Bildungs- und Ökologieprojekt des Frankfurter Instituts für nachhaltige Entwicklung e.V.. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt über die Situation der Honig- und Wildbienen aufzuklären und Groß und Klein beizubringen diese wichtigen Insekten zu schützen. Unter dem Slogan „Lass deine Stadt aufblühen!“ vertreibt der Verein darüber hinaus bienenfreundliche Blumenzwiebeln und Saatgutmischungen für den eigenen Balkon. Die Einnahmen durch den Verkauf fließen zurück in die Bildungsprojekte der Bienenschützer und tragen somit dazu bei, dass noch mehr Menschen Bienenschutz betreiben.

Auf dem Rasen vor unserem Haus habe ich folgende Sorten gepflanzt:

  • Bunte Krokusse
  • Sternhyazinten
  • Blausternchen
  • blau-weiße Kegelblumen

Wann blüht das Frühlingsbuffet für die Bienen?

Die BlühIm Einsatz für die Biene: Gartenschaufel kaputt!zeit der Pflänzchen beginnt im Februar und endet im April. Um unseren Rasen nicht unnötig zu löchern, habe ich an einigen Stellen größere Stücke Rasen mit meiner Schaufel abgestochen, angehoben und die Zwiebeln in Gruppen gepflanzt, je nach Größe der Zwiebeln circa 3-5 cm unter der Erde bzw. der Grasnarbe. Wenn der Rasen im Anschluss wieder auf die Stelle gesetzt und festgetreten wird, ist kaum zu erkennen, dass er zuvor abgelöst wurde. Das Pflanzen in Grüppchen erleichtert darüber hinaus unseren Gärtnern das Mähen im Frühjahr. Jedes Jahr bemühen sich die Gärtner liebevoll die blühenden Pflanzen zu umfahren – ich will es ihnen nicht unnötig schwer machen.  Leider war das Abstechen des Rasens etwas zu viel für meine geliebte alte Gartenschaufel, nach circa 15 Jahren unermüdlichem Einsatz für meine Familie, hat sie dem Rost nachgegeben. Da steht wohl spätestens im kommenden Frühjahr eine kleine Neuanschaffung an.  Vielen Dank geliebter Helfer für deinen letzten großen Einsatz.

Darüber hinaus habe ich den Tipp bekommen, dass Stockrosen, die im Spätherbst noch in den Boden kommen, mit etwas Glück schon im kommenden Jahr blühen. Eine liebe Freundin hat mir drei kleine Kraftprotze geschenkt, die ich natürlich direkt eingepflanzt habe. Warten wir mal ab, wie sie sich im nächsten Jahr machen. Ich freue mich auf jeden Fall auf das kleine Blütenmeer auf unserem Rasen und auch die grimmigsten Nachbarn haben bisher jedes Jahr mit Freuden auf die Pflänzchen geschaut. Es lebe das Gärtnern in der Stadt.

Für unsere Bienen: Stockrose setzen

Tipps für die eigene Recherche:

  1. Wer mehr über Wildbienen erfahren möchte, dem kann ich die Webseite von Dr. Paul Westrich ans Herz legen. Seit 2005 sammelt der promovierte Biologe auf seiner Seite wichtige Informationen zu zahlreichen Wildbienenarten, stellt spannende Fotos und Steckbriefe zur Verfügung. Natürlich bietet Westrich auch viele Tipps wie die Bestände und Lebensräume der Wildbienen geschützt werden können.
  2. Wer mehr über die Honigbiene und das Bienensterben erfahren möchte, der sollte sich die Dokumentation „More than Honey“ des Regisseurs Markus Imhoof aus dem Jahr 2012 ansehen. Sie zeigt eindrücklich wie industrialisiert die Honig- und Bestäubungsindustrie ist, wie alte Bienenarten unter überzüchteten Rassen leiden und welche Krankheiten die Tiere quälen. Neben dem iTunes-Store, ist der Film auch kostenfrei in der Amazon-Prime Bibliothek zu sehen.

Literaturverzeichnis:

Westrich, P., Frommer, U., Mandery, K., Riemann, H., Ruhnke, H., Saure, C. & Voith, J. (2011): Rote Liste und Gesamtartenliste der Bienen (Hymenoptera, Apidae) Deutschlands. – In: Binot-Hafke, M.; Balzer, S.; Becker, N.; Gruttke, H.; Haupt, H.; Hofbauer, N.; Ludwig, G.; Matzke-Hajek, G. & Strauch, M. (Red.) (2011): Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands. Band 3: Wirbellose Tiere (Teil 1). – Münster (Landwirtschaftsverlag). – Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (3): 373-416.

Scholle für eine Saison – ein Selbstversuch

Das erste Mal, dass ich von vorbestellten Ackerstreifen á la Meine Ernte oder Ackerhelden hörte, war ich zwiegespalten. Eine geniale Idee für Berufstätige und alle, die nur wenig Zeit investieren wollen und/oder können und/oder wenig Ahnung vom Gärtnern haben. ABER: Eigentlich will ich doch alles oder nichts, im Schweiße seines Angesichts die eigene Scholle umgraben, den Boden vorbereiten, säen, jäten, pflegen und die Früchte meiner harten Arbeit ernten! Attraktiv ist, dass einem durch die Vorbestellung ein guter Teil der Arbeit abgenommen wird sowie der relativ geringe Aufwand den man betreiben kann, um sich zu einem recht guten Preis eine Saison lang mit eigenem Gemüse zu versorgen. Zudem erlebt man anhand der eigenen Erfahrung die Saisonalität von Gemüse. Der Balkon platzt aus allen nähten – das Vorhaben kann auch als eine Vorstufe zu einem eigenen Garten gesehen werden.

Es kam, wie es kam, zu Beginn des Jahres fragte dann eine Freundin an. Nun teilen wir uns zu fünft einen vorbestellten Ackerstreifen von 50 qm. Die Pragmatikerin in mir gewann: 30 Minuten Fahrzeit für eine Strecke mit dem Rad vs. knapp eine Stunde zum nächstgelegenen Biohof der das gleiche in, nun ja, bio anbietet. Unschlagbar, wenn man bedenkt, dass man auf dem Acker auch noch aktiv werden will! Zudem wollte ich der weitverbreiteten städtischen Vorstellung von Landwirtschaft etwas entgegensetzen, die sich oftmals gedanklich zwischen den Extremen idyllischer, (vermeintlich) perfekter Biohof und Massenanbau/-tierhaltung bewegt und dem Mittelmaß wenig Raum bietet.

Es ist also nun das Projekt „Feldfreunde“ vom Oberschuirshof im Essener Südwesten geworden. Ähnlich vielen Höfen, die eine Lage in direkter Nähe zu einem urbanen Raum wie dem Ruhrgebiet haben, hat auch der Betrieb von Familie Weber viele Standbeine: mit 60 ha Ackerfläche, einem Schweine- und Geflügelhof, Hofladen und dem Projekt „Feldfreunde“ nennt er sich einen „Bauernhof zum Anfassen“. Hier kann man zwischen Mai und Oktober zu einem guten Preis Ackerstreifen von entweder 50 oder 100 qm für eine Saison anmieten. Eine festgelegte Zahl an Gemüsesorten ist vorgesät, die ersten Meter des Streifens sind durch die Mieter frei bepflanzbar. Zum Ende der Saison wird das Feld geräumt. Die Lage ist toll: Unter freiem Himmel schweift der Blick schnell über die grünen Ruhrhöhen.

 

Unser Ackerstreifen Anfang/Mitte Mai 2016
Unser Ackerstreifen mit Blick auf das Ruhrtal (Mitte Mai 2016)

 

Ab Anfang Mai erhält man regelmäßig Newsletter mit wichtigen und aktuellen Infos und Tipps. Familie Weber steht einem mit Rat und Tat für weitere Fragen beiseite. Seit diesem Jahr (2016) erhält man im Hofladen je 50 qm ein Starter-Paket „Kräuter und Blumen“. Auch im Laufe der Saison kann man Setzlinge und Saatgut dort zum Nachpflanzen kaufen. Wasserstellen und Kompostlager werden eingerichtet, es gibt eine Hütte, in der Werkzeug zur Verfügung steht. Auch Rankgitter und Bambusstäbe werden jedem Feld für rankende Pflanzen wie Bohnen oder Erbsen bereitgestellt. Hunde sind grundsätzlich willkommen, sofern man auf den Schutz der Felder achtet und berücksichtigt, dass hier Lebensmittel angebaut werden! Positiv ist auch die Kooperation mit Foodsharing: Im Werkzeugschuppen am Anfang des Feldes findet man Infos zum Projekt und eine Sammelkiste für überschüssige Ernte.

 

Erste Ernte
Erste Ernte (Mai 2016)

 

Alles schießt – Unser Acker im Juli 2016

 

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Phacelia als wahrer Bienenfreund

 

Von dem Ergebnis bin ich positiv überrascht. Bisher reicht das geerntete Gemüse allemal für uns fünf. Der Gedanke entspannt, dass einem die erste Arbeit abgenommen wird und jedem selbst überlassen bleibt, wie viel Aufwand in die eigene Scholle gesteckt wird. Abhängig davon ist natürlich auch der Ertrag… Deutlich wird auch die Abhängigkeit der Landwirtschaft vom Wetter. Je nach Wetterlage kann es durchaus passieren, dass sich manche Gemüsesorten besser und andere schlechter entwickeln. Immer wieder ist es interessant zu beobachten, wie unterschiedlich die ursprünglich identischen Felder gestaltet werden mit Pflanzen, Fußwegen, Bänken, Stühlen, Windrädern und mehr. Ein wenig kurios und etwas konservativ erscheint mir nach wie vor das Bild des Städters, der an den Stadtrand fährt, um dort emsig seine Scholle zu bewirtschaften. Man grüßt sich freundlich, ein bisschen entsteht ein Gefühl von Kleingartenidylle. Dennoch ist es toll zu sehen, mit wie viel Enthusiasmus und Mühe viele ihr Feld für eine Saison beackern. Sehr unterschiedliche Gruppen treffen dort aufeinander, Familien, Freunde, Singles, Studenten, junge Paare, Berufstätige, Rentner und viele mehr. Alle freuen sich über ihr kleines Stück grünes Glück und ein Stündchen oder zwei Flucht aus der Stadt.

 

Variationen einer Bank
Variationen einer Bank

 

Exotischer Freund
Exotischer Freund

 

Vielfalt
Grüne Vielfalt

 

Saisonal mietbare Ackerstreifen rundum Essen (Ruhr):

Oberschuirshof der Familie Weber in Essen-Schuir (Feldfreunde) – http://www.feldfreunde.de

Biohof Oberhammshof in Essen-Fischlaken (Bauer Günther Maas) – Mittelhammshof@aol.com

 

Bundesweit aktive Angebote:

Meine Ernte (in Essen-Kray auch am Bauernhof Mechtenberg) – http://www.meine-ernte.de

Ackerhelden (Partner von Bioland) – http://www.ackerhelden.de

 

Wie sind Eure Erfahrungen mit vorbestellten Ackerstreifen? Erntet ihr auch kindskopfgroße Kohlrabi oder ärgert ihr Euch über die magere Möhrenernte? Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen!