Badebomben selbstgemacht

Badebomben

Die Zeit rennt euch davon, euer Konto ist leer und die Geschenkeliste für dieses Jahr scheint noch endlos? Wir zeigen euch wie ihr mit wenigen Zutaten selbstgemachte Badebomben machen könnt, ganz ohne Mikroplastik und bedenkliche Zusatzstoffe. Wer denkt, dass selbstgemachte Geschenke nur den Kleinsten der Familie überlassen werden sollten und bei den Liebsten nur ein gequältes Lächeln hervorruffen, der hat diese Badebomben noch nicht gesehen.

Zutaten für blubbernde Badebomben

Um sprudelnde Badebomben herzustellen benötigt man nur einige wenige Zutaten, die man im Supermarkt und der Apotheke kaufen kann. Ich habe mir zum Beispiel die Zitronensäure, die Kakaobutter und auch das Mandelöl in der Apotheke in der richtigen Menge abfüllen lassen. Mittlerweile findet man aber auch Kakaobutterchips in der Bioabteilung gut sortierter Supermärkte. Als Milchpulver eignet sich z.B. Säuglingsmilch. Vielleicht habt ihr ja eine Freundin mit Nachwuchs, die euch eine kleine Menge abzwacken kann. Wahrscheinlich kann man aber auch Milchpulver für den Kaffee für die Badekugeln benutzten.

  • 250 Gramm Natron
  • 130 Gramm Zitronensäure
  • 50 Gramm Speisestärke
  • 40 Gramm Milchpulver
  • 65 Gramm Kakaobutter
  • 1 Esslöffel pflegendes Öl eurer Wahl z.B. Mandelöl
  • 1 Esslöffel farbiges Badeöl o. Lebensmittelfarbe in Pulverform

So werden die Badebomben gemacht

Zunächst müsst ihr alle trockenenen Zutaten sieben und vermischen. Denkt daran, dass alles gut trocken bleiben muss, schließlich soll es nicht schon jetzt beginnen zu sprudeln. Die Kakaobutter wird vorsichtig im Wasserbad geschmolzen und mit dem Pflegeöl vermischt. Wenn ihr nur eine Farbe verwenden wollt, könnt ihr an dieser Stelle auch schon das Badeöl hinzugeben. Wollt ihr mehrere Farben verwenden, dann vermischt erst die trockenen Zutaten mit der Kakaobuttermischung, halbiert oder viertelt die Menge und gebt dann etwas farbiges Badeöl oder Lebensmittelfarbe hinzu. Danach alles gut verkneten. Die Masse ist sehr bröckelig und haftet nur zusammen, wenn man sie fest zusammendrückt.

Drückt eure Badebomben-Masse ganz fest in die von euch gewählte Form. Schön fest andrücken, damit auch das Muster vollständig sichtbar wird. Es bieten sich z.B. Eiswürfelbehälter aus Silikon an, die ja außer in Würfelform auch in ganz vielen anderen Formen erhältlich sind. Da ist euerer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Denkt nur daran, dass zu filigrane Formen leicht zerbröckeln, es bieten sich eher massivere Formen wie Herzen, Sterne, Muscheln, etc.  Wir haben uns für Minigugelhupfe, Herzen und Sterne entschieden. Anschließend müsst ihr die Masse ein paar Stunden trocknen lassen. Danach vorsichtig lösen und noch weiter Austrocken lassen.

Badebomben GesamtergebnisPyramide als Verpackung für Badebombe

Schöne Verpackung für eure Badebomben

Eure Badebomben verdienen natürlich auch eine wunderschöne Verpackung. Wir haben unsere Badebomben in kleinen Papp-Pyramiden verpackt. Was ihr dazu braucht ist: Pappkarton mit einem Muster eurer Wahl, ein Lineal, eine Schere und ein kleines Stück Schnur oder Kordel. Auf eurem Pappkarton zeichnet die Pyramide in der Größe eurer Wahl vor. Wir haben euch ein Beispiel in kleiner Größe vorgezeichnet, die Pyramide kann aber natürlich je nach Stärke des Kartons beliebig vergrößert werden. Nachdem ihr die Pyramide aufgezeichnet habt, fügt ihr an den Pyramidenseiten noch kleine Flügelchen hinzu die ihr später einknicken könnt, damit eure Pyramide gechlossen ist. Nachdem ihr die Flügelchen aufgemalt habt, könnt ihr alles ausschneiden und falten. Kurz unterhalb der Spitze der vier Pyramidenseiten macht ihr mit eurer Schere ein kleines Loch, wenn ihr nun die Kordel hindurchzieht, könnt ihr die Pyramide verschließen. Jetzt fehlt nur noch eure Badebombe und perfekt ist das selbstgemachte Weihnachtsgeschenk.

Faltpyramide als Verpackung für Badebombe
Faltvorlage für unsere Pyramide, in der wir die Badebombe verschenken.

Saatguttüten selbstgemacht

Der Advent hat begonnen, Weihnachten steht vor der Tür. Zufällig habt ihr dieses Jahr mehr Saatgut geerntet, als ihr auf dem Balkon oder im Garten ausbringen könnt oder Samen einer besonders tollen Pflanze gesammelt. Wie wäre es da mit einem ganz persönlichen Geschenk für Familie und Freunde: Selbstgebastelte Saatguttüten. Geht auch ganz einfach – versprochen!

 

Bastelanleitung für eine Saatguttüte aus Papier

Eigentlich braucht ihr dazu nur ein quadratisches Stück Papier. Wenn ihr wollt, könnt ihr Papier mit einem besonderen Muster, Zeitungspapier oder eine Seite aus einer Zeitschrift verwenden. Man kann auch einfach ein A4-Blatt zu einem Quadrat schneiden (21 x 21 cm). Die Saatguttüte wird dann etwa 10 x 10 cm groß.

  1. Zuerst wird das Papier über die Diagonale zu einem Dreieck gefaltet.
  2. Entlang der Faltkante werden die Spitzen des Dreiecks von links und rechts zur Mitte gefaltet. Die eingefalteten Spitzen liegen jetzt aufeinander und die Breite des Dreiecks wird durch die neuen Faltkanten „gedrittelt“.

3. Eine Papierspitze wird jetzt in die andere hineingesteckt (etwa die linke in die rechte).

4. Das Papier sieht jetzt aus wie „das Haus vom Nikolaus“. Die Spitze, die nach oben ragt, kann man jetzt auseinander schieben und Saatgut einfüllen.

5. Danach die Spitze nach unten falten, das Papierquadrat zukleben und fertig!

 

Durch einfache Gestaltung zum persönlichen Geschenk

Natürlich kann man die Saatguttüten einfach halten, schnell beschriften und fertig. Man kann sie auch noch verzieren, z.B. bemalen oder bekleben mit Masking Tape oder Vielliebchen. Goldene Vielliebchen habe ich z.B. im cob concept store in Essen gekauft. Für die Beschriftung habe ich mit dem PC eine Vorlage erstellt, sodass die einzelnen Schriftzüge nach Ausdruck und Falten auf der Saatguttüte an der gewünschten Stelle stehen.

Schnell gebaut: Mini-Hochbeet mit Bienenweide

Bluete im Mini-Hochbeet

Praktisch, steinig, immergrün – mit diesen drei Begriffen lässt sich der ungebrochene Trend in deutschen Vorgärten beschreiben. Anstelle von Stauden, Kräutern, Blumen und Gräsern breiten sich immer mehr Kieselsteine und Felsbrocken aus. Auch in meiner Nachbarschaft sind die Steinwüsten auf dem Vormarsch. Doch wo die Pflanzen verschwinden, sinkt auch das Nahrungsangebot für Insekten. Ich habe meinen Bienen eine kleine Tankstelle gebaut: ein Mini-Hochbeet mit Bienenweide.

Welche Materialien braucht man für das Mini-Hochbeet?

  • 4 Beetbegrenzungen (z.B. Holzbegrenzung mit Vampirzähnen)
  • ca. 30 Liter torffreie Erde
  • Saatgut für einen Quadratmeter Bienen- oder Schmetterlingsweide
  • Gummihammer
  • Ein kleines Schild/Tonscherbe zur Beschriftung

Und natürlich benötigt ihr eine kleine freie Stelle in eurem Vorgarten. Meine Nachbarn stehen meinen Gartenprojekten sehr offen gegenüber, auch wenn es beim Treffen der Hausgemeinschaft immer mal wieder hoch her gehen kann – meine Gartenaktionen waren noch nie Teil dieser Diskussionen. Solltet ihr aber Angst haben, dass eure Nachbarn eurem kleinen Projekt wütend den Gar ausmachen, solltet ihr vor dem Anlegen des Mini-Hochbeets natürlich um Erlaubnis bitten. Ich habe für das Hochbeet eine Stelle in unserem Vorgarten gewählt, die durch viele Wurzeln kaum als normales Beet nutzbar war und sonst kahl geblieben wäre.

Auf die Plätze fertig los!

Alle für das Mini-Hochbeet benötigten Materialien findet ihr im Baumarkt eurer Wahl. Ich habe mich bei der Begrenzung für eine Lösung aus Holz entschieden: die kleinen kesseldruckimprägnierten Beetbegrenzungen mit Vampirzähnen sind unschlagbar günstig (circa 2 Euro pro Stück) und mit sehr wenig Aufwand montierbar. Ebenfalls sehr schön sind Begrenzungen aus Weidengeflecht, diese können entweder ebenfalls fertig erworben werden oder mithilfe von frischen noch biegsamen Weiden und vier kleinen Pfählen selber gebaut werden. Darüber hinaus sind natürlich auch Lösungen aus Bruchstein denkbar, aber hier muss man dann schon etwas tiefer in den Geldbeutel greifen und Geschick beim Schichten beweisen.

Mini-Hochbeet: Die Begrenzung wird eingeschlagen
Mit dem Gummihammer lässt sich die Begrenzung leicht einschlagen.

Um die Begrenzungen des Mini-Hochbeets gut in den Boden zu schlagen, haben wir einen Gummihammer verwendet. Wer diesen nicht griffbereit hat, kann jedoch auch ohne Probleme ein Stück Holz zwischen einen normalen Hammer und die Beetbegrenzung legen. So verhindert ihr, dass beim Einschlagen die Begrenzung durch den Metallkopf beschädigt wird. Die Holzzäunchen solltet ihr schön dicht nebeneinander einschlagen, damit die Erde beim Gießen nicht aus dem Beet läuft.

Für das Hochbeet werden je nach Einfassung circa 40 Liter Erde benötigt.
Für das Hochbeet werden je nach Einfassung circa 30 Liter Erde benötigt.

Befüllung und Aussaat

Ich habe für mein Beet circa 30 Liter torffreier Pflanzenerde verwendet. Wenn ihr euch entscheidet, das Beet etwas größer oder höher anzulegen, benötigt ihr natürlich dementsprechend mehr Erde. Die fertigen Beetbegrenzungselemente aus dem Baumarkt lassen sich ohne Probleme erweitern, sodass ihr bei mehr Platz auch sechs oder acht Elemente einsetzen könnt. Sobald die Erde eingefüllt ist, müsst ihr nur noch das Saatgut eurer Wahl zur Hand nehmen es aufstreuen oder einhaken (Licht- oder Dunkelkeimer?) und kräftig angießen. Vorsicht, gerade bei Lichtkeimern solltet ihr beim Gießen darauf achten, dass ihr das Saatgut nicht wegspült. Benutzt am besten die Brause eurer Gießkanne. Mir hilft es meist die Erde schon vor dem Aufstreuen des Saatguts etwas anzufeuchten.

Mini-Hochbeet: Bienenweide-Saatgut
Saatgut für mein Mini-Hochbeet.
Damit unsere Gärtner bescheid wissen!
Damit unsere Gärtner Bescheid wissen!

Warten auf die Blüte

Der letzte Schritt ist der schwierigste: das Warten auf die ersten grünen Blättchen und die Blüte. Wenn ihr immer fleißig gießt und das Beet genug Sonnenlicht bekommt, sollten nach spätestens zwei bis drei Wochen die ersten grünen Köpfchen erkennbar sein. Dann dauert es nicht mehr lange und euer Beet wird zur neuen Insekten-Tankstelle in der Nachbarschaft.


Gutes Saatgut für Bienenweiden findet ihr hier:

Viele Imker und Naturschutzvereine verschenken das Saatgut für Bienenweiden. Ich habe mein Saatgut auf dem Saatgutfestival vom Nabu erhalten. Wenn ihr euch lieber selber eine Mischung zusammenstellen wollt, bietet dieses Dokument des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft einen tollen Überblick. Wer auch den Bienen auch im Frühling etwas Gutes tun möchte, sollte sich noch mal unseren Artikel zum Frühlingsbuffet für unsere Bienen anschauen.

Upcycling-Projekt: Vom Kleiderbügel zum Rankgerüst

Mein Freund ist auf den Geschmack gekommen, seine Hemden in die Reinigung zu bringen. Kürzlich stand er vor dem Dilemma, was er mit den unzähligen Alu-Kleiderbügeln machen sollte, die die Änderungsschneiderei nicht zur Weiterverwertung zurücknehmen will. Bei einem Blick auf mein Rankgerüst aus schönden Schnüren, die dringend ersetzt werden mussten, kam mir dann die Idee: Warum nicht als kleines Upcycling-Projekt statt Schnüren die Kleiderbügel verwenden?

Ausgangspunkt für das Gerüst sind zwei Äste aus Korkenzieher-Weide auf dem Balkon...
Ausgangspunkt für das Gerüst sind zwei Äste aus Korkenzieher-Weide auf dem Balkon…

Was man dazu braucht:

  • Zwei schöne Äste (bei mir stammen sie von einer Korkenzieherweide nach dem legendären Essener Sturm Ela)
  • Ca. 15 bis 20 Kleiderbügel (Je nach vorgesehener Breite des Rankgerüsts. Ich habe 15 Stück bei einer Höhe ca. 110 cm und einer Breite von 70 bis 90 cm verwendet)
  • Lange Kabelbinder, Schnur
  • Schere
  • Ein paar Wäscheklammern

Einplanen sollte man etwa eine Stunde Zeit, bis alles fix und fertig ist.

 

...und eine Menge Kleiderbügel!
…und eine Menge Kleiderbügel!

Und so geht man vor:

Zuerst fixiert ihr mit Kabelbindern die Äste am Standort auf Eurem Balkon oder Eurer Terrasse. Als Ankerpunkte dienen bei mir Regal, Bäckerkisten und Tisch. Dann beginnt ihr natürlich oben und sucht Euch etwa einen Seitenzweig des Astes der möglichst in die Mitte ragt. Dort hängt ihr den ersten Kleiderbügel auf. Nach und nach fügt ihr die weiteren hinzu und hängt sie entweder aneinander oder an die Äste. Es empfiehlt sich, sich dabei schon mal Gedanken zu machen, wo man sie später miteinander, bzw. an den Ästen gut fixieren kann. Zwischenzeitlich eignen sich Wäscheklammern an den entscheidenden Stellen sehr gut dazu, das Gerüst zu stabilisieren. Gleichzeitig hält man sich damit die Möglichkeit offen, etwas umhängen zu können, wo es einem noch nicht gefällt.

Als Zwischenschritt kann man die Kleiderbügel mit Wäscheklammern stabil halten.
Als Zwischenschritt kann man die Kleiderbügel mit Wäscheklammern stabil halten.

 

Wenn Euch das „Geflecht“ aus Kleiderbügeln gefällt, bindet ihr die Bügel an den Kreuzungspunkten mit Schnur aneinander und befestigt sie links und rechts an den Ästen. Schöner (und noch ein wenig nachhaltiger) ist sicherlich, wenn man die Schnüre mit Clips von Brottüten ersetzt. Ein anderes Mittel wäre kunststoffummantelter Draht.

Mit Schnur werden die Kleiderbügel aneinander befestigt.
Mit Schnur werden die Kleiderbügel aneinander befestigt.

 

Euer Rankgerüst ist jetzt fertig! Es fehlen nur noch die Pflanzen. Mein Rankgerüst habe ich etwa vor einem Monat gebaut. Die Duftwicken und Zuckererbsen, die ich unten angepflanzt habe, fühlen sich inzwischen ganz wohl und suchen sich ihren Weg nach oben.

Erfolgreiches Upcycling-Projekt: Etwa so kann ein fertiges Rankgerüst aus Kleiderbügeln aussehen!
Erfolgreiches Upcycling-Projekt: Etwa so kann ein fertiges Rankgerüst aus Kleiderbügeln aussehen!

Jetzt wird’s sauer: Rhabarber Sirup

Der Rhabarber für unseren Rhabarber Sirup

Endlich ist es April, endlich ist Rhabarberzeit! Wenn ihr bei Smoothies aus Spinat und Roter Bete nicht in Freudenstürmen ausbrecht, könnt ihr euch einen säuerlich-süßen Gemüsedrink aus unserem Rhabarber Sirup mixen. Obwohl Rhabarber oft zur Zubereitung von Süßspeisen wie Kuchen und Konfitüren verwendet wird, handelt es sich nicht um ein Obst, sondern um ein Gemüse. Er ist nicht nur sehr kalorienarm, sondern bringt auch durch natürliche „Anthrachinone“ den Darm in Schwung.

Ein kleines Rhabarber-Porträt

Rheum rhabarbarum zählt zu den Knöterichgewächsen wie zum Beispiel auch der Sauerampfer. Er ist sehr pflegeleicht und wächst in der Sonne und im lichten Schatten. Im Garten meiner Eltern hat er seinen Platz im Halbschatten am Ende eines Blumenbeetes. Dort liefert er uns jedes Jahr eine gute Ernte. Bisher habe ich es noch nicht versucht Rhabarber auch auf dem Balkon anzupflanzen, aber ich denke es ist einen Versuch wert, wenn der Topf groß genug ist. Da der Rhabarber sehr große Blätter hat, die seine Verdunstung bei Hitze erhöhen, glaube ich, dass er am besten auf einem Halbschattenbalkon zurecht kommt. Auf meinem heißen Sonnenbalkon wäre es dem guten Rhabarber wohl einfach zu heiß und zu trocken. Wichtig zu wissen ist ebenfalls, dass es sich bei Rhabarber um einen Starkzehrer handelt. Die Pflanze muss für den perfekten Ertrag regelmäßig gedüngt werden.

Worauf muss man bei der Verwendung von Rhabarber achten?

Bei der Verarbeitung von Rhabarber ist es wichtig, dass man die Blätter nicht verwendet. In den Blättern steckt Oxalsäure, die in hoher Dosierung giftig ist. Man sollte ihn deshalb nicht in Metallgefäßen aufbewahren oder in Alutöpfen kochen! Denn die Säure kann sich mit dem Metall verbinden, wodurch Giftstoffe entstehen können. Um eine zu hohe Konzentration von Oxalsäure im Rhabarber zu vermeiden, sollte er nur von April bis Ende Juni geerntet werden. Als Stichtag gilt der Johannistag am 24. Juni. Vielen ist der Tag auch als Ende der Spargelernte bekannt. Jedoch steigt im Sommer nicht nur der Oxalsäuregehalt in den Stielen des Rhabarbers, sondern es ist auch an der Zeit, der Pflanze den Zuwachs von neuen Blättern zu ermöglichen. Nur so ist bringt auch das nächste Jahr eine gute Ernte. Wer Rhabarber zubereitet, sollte darüber hinaus darauf achten, dass er den Rhabarber nicht roh verzehrt. Das Backen oder Kochen des Rhabarbers ist ein guter Weg den Oxalsäuregehalt zu reduzieren.

 

Rhabarber Sirup

Rhabarber Sirup

Zutaten

  • 700 Gramm rote Rhabarberstangen
  • 400 ml Wasser
  • 250 Gramm Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Zitronensäure / oder Saft von einer halben Zitrone

Zubereitung

  1. Den Rhabarber waschen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Wer die schöne rote Farbe erhalten möchte, darf den Rhabarber nicht schälen.
  3. Den Rhabarber mit dem Wasser in einen Topf geben und 15 Minuten lang auf niedriger Stufe einkochen.
  4. Ein zweiter Topf wird zur Hand genommen und das Muß durch ein Sieb gestrichen, um den Saft aufzufangen.
  5. Nun können Zucker, Vanillezucker und Zitronensäure bzw. Zitronensaft hinzugefügt werden.
  6. Die Mischung sollte noch ein weiteres Mal 15 Minuten leicht köcheln.
  7. Fertig! Jetzt kann der Sirup in sterilisierte Flaschen abgefüllt werden.
http://www.vonundzugruen.de/rhabarber-sirup/

Rhabarber Sirup

Rhabarber und unser Lieblings-Zungenbrecher

Falls ihr in der großen Welt des Internets noch nicht Rhabarberbarbara und den Rhabarberbarbarabarbarbaren begegnet seid, teilen wir mit euch diesen wunderbaren YouTube Link. Schaut euch an was Rhabarberbarbara in ihrer Bar zaubert und genießt dabei euren selbstgemachten Rhabarber Sirup.

Variationstipp: Sobald die Erdbeerzeit beginnt, könnt ihr auch sehr gut Erdbeeren un Rhabarber zusammen zu einem Sirup einkochen. Schmeckt großartig zu frischem Vanillepudding.

Unser Auftakt: Balkon-Workshop für Anfänger

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Letztes Wochenende war es endlich soweit: Wir haben unseren ersten Balkon-Workshop im Rahmen der Grünen Hauptstadt 2017 durchgeführt. Nach intensiver Vorbereitung in den Tagen und Wochen zuvor sind wir mit ordentlich Adrenalin in der Blutbahn, viel Spaß und einer großen Portion Enthusiasmus in den Tag gestartet. Am Morgen hieß es dann erst einmal Theorie pauken. Ziel war es ein Bewusstsein für die verschiedenen Faktoren des Balkongärtnerns zu schaffen und vor allem Motivation und Ideen für den eigenen Balkon zu erzeugen. Aber es ging nicht nur um die Grundvoraussetzungen für das Gärtnern auf dem Balkon, sondern es gab auch viele bebilderte Beispiele wie man seine eigene grüne Oase gestalten kann. Nach unserem Vortrag stellten sich unsere Teilnehmer erst einmal die Fragen: Welche Ausrichtung hat mein Balkon? Welche baulichen Bedingungen liegen bei mir vor? Und wie viel Anbaufläche möchte ich auf meinem Balkon schaffen?

balkon-workshop-saen-pflanzen-pikieren

Frisch inspiriert und mit rauchendem Kopf hatten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen dann die Möglichkeit, einen eigenen Pflanzplan zu entwickeln. Mit Zeichenpapier, Buntstiften und Balkonbüchern gewappnet, wurden fleißig Pläne geschmiedet. Alle versuchten das gelernte Wissen über sonnen- und schattenliebende Pflanzen, Platzierungsmöglichkeiten und Mischkulturen direkt umzusetzen. Schnell ergaben sich spannende Gespräche über schattenverträgliche rankende Blumen, Obstanbau auf dem Balkon und ungewöhnliche Pflanzgefäße. Besonders viel Spaß hat uns gemacht, dass sich auch zwischen den Teilnehmern schnell eine schöne Dynamik entwickelte und sich alle gegenseitig beratend zur Seite standen. In Vorbereitung auf den Nachmittag wurde anschließend noch zügig die „Hardware“ des Balkongärtnerns vorgestellt: Themen wie Werkzeuge, Boden, Düngen, Mulchen, Gefäße und Bewässerung wurden vorgestellt.

Finger in die Erde, fertig los – Der praktische Teil des Balkon-Workshops

Nach einer ausgedehnten Mittagspause ging es dann mit neuem Elan an den praktischen Teil. Tomaten, Chillis, Salat, Mangold, Kosmeen und mehr wurden pikiert und gesät. Doch das war nur zum warmwerden: Höhepunkt war das Werkeln an einem vertikalen Pflanzgefäß aus einfachen Mitteln – mit Pflanzen für den Sonnen-, Halbschatten- oder Schattenbalkon bestückt, natürlich! Wer noch etwas Zeit und Lust hatte, konnte sich noch an einfachen Pflanztöpfen aus Tetrapaks oder an Insektenhotels probieren. Mit üppiger Ausbeute und einem Kopf voller Ideen machten sich die Teilnehmer am späten Nachmittag auf den Weg nach Hause, um die kleinen Pflänzchen auf der heimischen Fensterbank und dem eigenen Balkon unterzubringen.

Balkon-Workshop-vertikales PflanzgefaessBalkon-Workshop: Insektenhotel der LiebeBalkon-Workshop: Pflanzgefaesse aus Tetrapacks

Der Sonderpreis für die kreativste Pflanzlösung geht an Sabrina!

Balkon-Workshop: Pflanze an FahrradBalkon-Workshop: pflanze am Fahrrad

Das war er also unser erster Balkon-Workshop: Ein ganz großes Dankeschön gilt allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen! Ihr seid eine tolle erste Gruppe für unsere Feuertaufe gewesen, wir haben auch viel von Euch lernen dürfen. Hoffentlich hat es Euch soviel Spaß gemacht wie uns, wir haben jedenfalls Blut geleckt. Und denkt dran – die ganze Theorie kann auch gerne mal im Hinterstübchen bleiben. Hauptsache ist, ihr habt Spaß an dem was ihr macht, bleibt experimentierfreudig und lasst auch mal eurer Kreativität freien Lauf. Und seid geduldig mit Euch und eurem Balkon, denn nächstes Jahr beginnt eine neue Saison…

Anna und Sarah von & zu grün.

Saatgut II – Der Test zur Keimfähigkeit

Es ist soweit: Die Saison 2017 geht bald wieder los! In vielen Schraubgläsern, Briefumschlägen oder Filmdosen wartet das gesammelte Saatgut des Vor- oder sogar Vorvorvorjahres. Ist es überhaupt noch keimfähig? Hier hilft ein relativ einfacher Test. Und der geht so:

Gläser mit selbstgeerntetem Saatgut aus dem Vorjahr

 

Man braucht: Saatgut, Küchenkrepp, Teller, Klarsichtfolie, Kreppband, permanenter Marker.

  1. Zunächst nimmt man etwas Küchenkrepp, feuchtet es an und legt es auf einen Teller. In Gruppen geordnet, legt man auf das Küchenkrepp das Saatgut, das man testen möchte, ohne dass sich die Samen berühren (mindestens jeweils 20 Samen).

2. Damit man später nicht ins Schleudern kommt und stets die Übersicht bewahrt sollte man nach Möglichkeit die Proben z.B. mit Kreppband und permanentem Marker beschriften.

Teller mit Saatgut
Teller mit Saatgut

 

3. Der Teller mit Küchenkrepp und Saatgutproben wird als nächstes mit Klarsichtfolie überspannt und an einen warmen Ort gestellt. Jetzt wird geduldig gewartet…

4. Je nach Art, wird nach einigen Tagen oder Wochen erstmalig kontrolliert. Sieht man eine Wurzelspitze oder einen Spross, ist das Saatgut, naja, keimfähig. Da nicht alle Samen gleichzeitig keimen, empfiehlt es sich nach ein paar weiteren Tagen nochmals nachzuschauen.

Das Saatgut nach vier Tagen: Rote Melde, Salat, Tomate und Löwenmäulchen sind gut aufgegangen.
Der Keimtest nach vier Tagen: Rote Melde, Salat, Tomate und Löwenmäulchen sind gut aufgegangen.

 

5. Ist alles aufgegangen, was aufgehen kann, wird das Verhältnis gekeimte zu ungekeimte Samen ausgezählt. Daraus ergibt sich die Keimfähigkeit in Prozent: Keimen 50 aus 100 Samen, hat das Saatgut eine Keimfähigkeit von 50%.

Die Saatgut Keimfähigkeit: Bis auf die Chili sind von allen Arten Samen gut gekeimt.
Der Keimtest nach einer Woche: Bis auf die Chili sind von allen Arten Samen gut gekeimt.

 

Sollte das Saatgut nicht keimen, empfiehlt es sich nochmal nachzulesen und zu forschen. Denn schließlich reicht für manche Arten ein kurzer Zeitraum und eine niedrige Keimtemperatur, andere brauchen wesentlich länger und höhere Temperaturen.

Bei mir sind etwa Rote Melde, Salat und Löwenmäulchen bereits nach etwa 3 bis 4 Tagen aufgegangen. Glockenpaprika und Tomate waren etwas langsamer und haben 2 bis 3 Tage länger gebraucht. Das deckt sich mit meiner Recherche: In der Tat ist es so, Dass etwa Paprika und Tomate mehr Zeit brauchen, um zu keimen (ca. 1 bis 2 Wochen), als etwa Lichtkeimer. Doldenblütler brauchen angeblich sogar 3-4 Wochen!

Nicht aufgegangen ist die Chili „Lila Luzie“, was mich nach den Erfolgen des Vorjahres sehr verwundert hat. Wie die Paprika, gehört sie zur Gattung Capsicum. Ich vermute, sie braucht eine besonders warme Umgebung und einfach noch mehr Zeit. Bei meiner Recherche im „Handbuch für Samengärtnerei“ von Andrea Heistinger wird eine zweite Art vorgeschlagen, wie man Saatgut auf seine Keimfähigkeit testen kann.

Man braucht: Küchenkrepp, Kunststofftüte, Kreppband, permanenter Marker

1.Mindestens 20 Samenkörner (besser 100) auf einem nassen Stück Küchenkrepp ausgebreitet ohne sich zu berühren.

2. Das Küchenkrepp wird zusammengerollt und in eine Plastiktüte mit Luftlöchern gepackt. Achtung: Auch hier am besten mit Art, Sorte und Datum beschriften.

3. Die Tüte wird an einem warmen Ort bei 20 bis 25°C verwahrt.

4. Auch bei diesem Test wird je nach Art nach einigen Tagen oder Wochen erstmalig kontrolliert. Alles weitere, siehe oben ab 5.

Das werde ich wohl in den nächsten Tagen bei der Chili ausprobieren. Auch Euch wünsche ich viel Erfolg bei Eurem eigenen Keimtest! Rückmeldungen und Anregungen sind immer willkommen.

Matcha-Cookies: Mit Energie ins neue Jahr

Matcha Cookies

Die Liste was ich alles noch vor dem Weihnachtsfest erledigen wollte war lang. Tausende Dinge die ich backen, kochen und endlich ausprobieren wollte. Aber schneller als ich blinzeln konnte, war es schon da das große Fest. Jetzt während der ruhigen Tage zwischen dem alten und dem neuen Jahr, an denen man ohne schlechtes Gewissen nichts tun kann, möchte ich mit euch mein Lieblings-Keksrezept des Jahres 2016 teilen: Matcha-Cookies. Das feine japanische Grünteepulver ist nämlich nicht nur die Grundlage der berühmten Teezeremonie, sondern verleiht auch dieser Süßigkeit eine knallgrüne Farbe und einen leicht herben Geschmack. Im Zusammenspiel mit der weißen Schokolade ergibt sich ein Butterkeks, der nicht nur an den Weihnachtstagen schmeckt. Wer also  erst jetzt die Zeit zum Backen findet und einen kleinen Energieanstoß für den Start ins Jahr 2017 braucht, ab an die Schüsseln, fertig, los.

Matcha-Cookies

Zutaten

  • 250 g Weizenmehl
  • 15 g Matcha Tee Pulver
  • 175 g Butter
  • 125 g Puderzucker
  • Prise Salz
  • 2 Eigelb
  • 50-60 g weiße Schokoladentropfen oder kleingeschnittene weiße Kuvertüre

Zubereitung

  1. Mehl und Matchapulver vermischen und sieben.
  2. Die weiche Butter schlagen und zunächst das Salz hinzugeben.
  3. Den Puderzucker hinzufügen und die Masse cremig schlagen.
  4. Anschließend die Eigelb zur Masse geben und die Masse vermengen, bis sich alles verbunden hat.
  5. Daraufhin fügt ihr nach und nach die Mehl-Matcha-Mischung hinzu.
  6. Zuletzt gebt ihr die weiße Schokolade zur Masse.
  7. Aus dem Teig könnt ihr zwei Rollen formen und diese eingerollt in Folie in den Kühlschrank stellen. Wenn ihr diese auf einem Reisbett legt, behalten sie ihre schöne runde Keksform. Der Teig sollte mindestens 2 Stunden kühl stehen, es ist auch möglich den Teig über Nacht in den Kühlschrank zu stellen.
  8. Heizt den Backofen auf 175 Grad vor.
  9. Schneidet die Rollen in Kekse mit circa 2,5 cm Durchmesser und 7mm Dicke.
  10. Die Kekse sollten circa 15 Minuten gebacken werden, bis sie leicht braun werden.
  11. Lasst die Kekse anschließend auf einem Rost auskühlen und bewahrt sie in einer luftdichten Dose auf.
http://www.vonundzugruen.de/matcha-cookies-mit-energie-ins-neue-jahr/

Gefunden haben ich dieses wunderbare Rezept auf einer englischen Webseite für japanische Rezept-Ideen: Just One Cookbook.  Die Mengenangaben habe ich leicht abgewandelt, damit ihr auch ohne elektrische Küchenwaage ans Ziel kommt.

Winterliche Wurzelwürze

Es gibt viele Arten, Gemüse haltbar zu machen. Eine davon ist die Verarbeitung zu einer trockenen Gemüsebrühe oder –würze. Grade zu dieser Jahreszeit eignet sie sich auch als ein schönes, selbstgemachtes Weihnachtsgeschenk. Natürlich kann hinsichtlich der Zutaten variiert werden, je nachdem was grade in Saison ist. Jetzt, zur Winterzeit, bieten sich vor allem die Wurzelgemüse an.

Die Stars dieser Brühe: Lauch, Sellerie, Petersilienwurzel, Möhre, Rote Bete und Bastiane
Die Stars dieser Brühe: Lauch, Sellerie, Petersilienwurzel, Möhre, Rote Bete und Bastiane

Winterliche Wurzelwürze

Zutaten

  • 2 mittelgroße Rote Bete
  • 2 Karotten
  • 2 Petersilienwurzeln
  • 1 mittelgroße Sellerieknolle
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Pastinake
  • etwas Salz
  • getrockneter Salbei, Thymian

Zubereitung

  1. Rote Bete, Karotten, Petersilienwurzeln, Sellerie und Pastinake schälen und Raspeln. Den Lauch kleinschneiden.
  2. Das geraspelte, bzw. geschnittene Gemüse auf Backblechen dünn ausbreiten.
  3. Die Bleche können im Sommer an einen warmen Ort gestellt werden. Im Winter kann das Gemüse auf einer Heizung oder im Backofen getrocknet werden. Ich habe den Backofen verwendet. Dazu den Ofen auf 100°C stellen und die Bleche hineinschieben. Damit die Luftfeuchtigkeit problemlos entweicht, wird ein Holzlöffel in die Tür geklemmt. Damit das Gemüse gleichmäßig trocknet, habe ich in regelmäßigen Abständen die Bleche im Ofen durchrotiert und das Gemüse auf den einzelnen Blechen umgerührt. Es hat etwa fünf bis sechs Stunden gedauert, die Gemüseraspel trocken waren.
  4. Die trockenen Flocken können wie sie sind zur Verfeinerung von Suppen oder Soßen verwendet werden. Ich habe sie in einem Standmixer zusammen mit etwas getrocknetem Salbei, Thymian und Salz „pulverisiert“.
http://www.vonundzugruen.de/winterliche-wurzelwuerze/

Farbvielfalt des Winters: Geraspeltes Gemüse
Farbvielfalt im Winter: Geraspeltes Gemüse

 

Getrocknete Gemüseraspel
Getrocknete Gemüseraspel

 

Vor dem "Pulverisieren"
Vor dem „Pulverisieren“

 

Nach dem "Pulverisieren"
Nach dem „Pulverisieren“

 

Das Rezept stammt aus dem taschenGARTEN 2016. Auch, wenn ich es in etwa erwartet hatte, war ich doch überrascht wie stark das viele Gemüse durch den Wasserentzug „zusammenschrumpft“. Ich freue mich schon sehr darauf, die trockene Brühe in vielen Suppen, Soßen und Gerichten als Würzmittel zu verwenden!

Ingwer-Zitronenmelisse-Sirup

Winterzeit – Erkältungszeit: Husten, Schnupfen, Heiserkeit, leider hat es auch mich in dieser Saison schon erwischt. Anstatt sofort in den Medizinschrank zu greifen, habe ich stattdessen überlegt, wie ich der Erkältung mit Hausmitteln den Kampf ansagen kann. Insbesondere im Winter schwöre ich auf Ingwer, egal ob als Tee, als feines Extra in der Suppe oder als Beilage zu Sushi und Co. Ingwer ist einfach eine tolle Knolle. Nach kurzer Recherche habe ich mich für einen Ingwer-Zitronenmelisse-Sirup entschieden, denn der schmeckt nicht nur toll bei Erkältung, sondern ist auch als Zusatz im Cocktail oder als Limonade. Aber gegen die Erkältung kommt der Sirup natürlich erst mal in den Tee.

Ingwer-Zitronenmelisse-Sirup

Zutaten

  • 300 Gramm Ingwer
  • 3 Zitronen
  • 1 Paket Zitronensäure
  • 2 Kilo Zucker
  • 6 Zweige Zitronenmelisse
  • 750 Milliliter Wasser

Zubereitung

  1. Ingwer schälen, in Stücke schneiden und in einen Mixer geben. Den Saft von drei Zitronen hinzugeben.
  2. In einem großen Topf 2 Kilo Zucker, ein Paket Zitronensäure und 750 Milliliter Wasser auflösen.
  3. Die Ingwermasse hinzugeben und alles langsam aufkochen lassen.
  4. Nach 10 Minuten wird die kleingeschnittene Zitronenmelisse hinzugegeben. Der gesamte Sud sollte weitere 10 Minuten leicht köcheln.
  5. Währenddessen sollten die ausgewählten Flaschen und Gläser sterilisiert werden. Dazu können Sie zum Beispiel zunächst ausgespült und dann in den Backofen bei 180 Grad gegeben werden. Nach 10 Minuten sollte der Backofen abgestellt werden. Die Gläser können nun auskühlen.
  6. Nehmt einen weiteren großen Topf und ein großes Sieb zur Hand. Der Sirup wird durch das Sieb in den anderen Topf gegossen und so ein Großteil der Ingwerfasern aufgefangen.
  7. Kocht den Sirup erneut auf und füllt ihn noch heiß in die sterilisierten Gläser.
http://www.vonundzugruen.de/ingwer-zitronenmelisse-sirup/

Kann man den Zucker reduzieren? 

Bei zwei Kilo Zucker denken sicher viele von euch: dass ist aber ganz schön süß. Damit die Konsistenz des Sirups schön viskos wird, ist es jedoch wichtig genug Zucker zu verwenden. Wenn euer Sirup zu dünn ist, habt ihr leider zu viel Zucker weggelassen. Darüber hinaus trägt der Zucker dazu bei, dass der Sirup haltbar gemacht wird. Je weniger Zucker ihr verwendet, desto schneller kippt euer Sirup. Um lange was von meinem Sirup zu haben, bewahre ich ihn im Kühlschrank auf. Wer einen kühlen dunklen Keller hat, kann ihn jedoch sicherlich auch dort unterbringen.

Ingwer Schaelen
Um so wenig Ingwer wie möglich zu verschwenden, empfehle ich euch den Ingwer mit einem Löffel zu schälen. Wenn ihr mit etwas Druck über die Ingwerknolle schabt, könnt ihr diese ganz leicht entfernen.
Alles in den Mixer
Der Ingwer wird mit dem Saft von drei Zitronen im Mixer püriert.
Damit der Ingwersirup länger haltbar ist, solltet ihr ihn auf jeden Fall sieben.
Der fertige Ingwersirup
In hübschen Flaschen eignet der Ingwersirup sich nicht nur als Hausmittel gegen Erkältung, sondern auch sehr gut als Mitbringsel in der Weihnachtszeit.