Matcha-Cookies: Mit Energie ins neue Jahr

Matcha Cookies

Die Liste was ich alles noch vor dem Weihnachtsfest erledigen wollte war lang. Tausende Dinge die ich backen, kochen und endlich ausprobieren wollte. Aber schneller als ich blinzeln konnte, war es schon da das große Fest. Jetzt während der ruhigen Tage zwischen dem alten und dem neuen Jahr, an denen man ohne schlechtes Gewissen nichts tun kann, möchte ich mit euch mein Lieblings-Keksrezept des Jahres 2016 teilen: Matcha-Cookies. Das feine japanische Grünteepulver ist nämlich nicht nur die Grundlage der berühmten Teezeremonie, sondern verleiht auch dieser Süßigkeit eine knallgrüne Farbe und einen leicht herben Geschmack. Im Zusammenspiel mit der weißen Schokolade ergibt sich ein Butterkeks, der nicht nur an den Weihnachtstagen schmeckt. Wer also  erst jetzt die Zeit zum Backen findet und einen kleinen Energieanstoß für den Start ins Jahr 2017 braucht, ab an die Schüsseln, fertig, los.

Matcha-Cookies

Zutaten

  • 250 g Weizenmehl
  • 15 g Matcha Tee Pulver
  • 175 g Butter
  • 125 g Puderzucker
  • Prise Salz
  • 2 Eigelb
  • 50-60 g weiße Schokoladentropfen oder kleingeschnittene weiße Kuvertüre

Zubereitung

  1. Mehl und Matchapulver vermischen und sieben.
  2. Die weiche Butter schlagen und zunächst das Salz hinzugeben.
  3. Den Puderzucker hinzufügen und die Masse cremig schlagen.
  4. Anschließend die Eigelb zur Masse geben und die Masse vermengen, bis sich alles verbunden hat.
  5. Daraufhin fügt ihr nach und nach die Mehl-Matcha-Mischung hinzu.
  6. Zuletzt gebt ihr die weiße Schokolade zur Masse.
  7. Aus dem Teig könnt ihr zwei Rollen formen und diese eingerollt in Folie in den Kühlschrank stellen. Wenn ihr diese auf einem Reisbett legt, behalten sie ihre schöne runde Keksform. Der Teig sollte mindestens 2 Stunden kühl stehen, es ist auch möglich den Teig über Nacht in den Kühlschrank zu stellen.
  8. Heizt den Backofen auf 175 Grad vor.
  9. Schneidet die Rollen in Kekse mit circa 2,5 cm Durchmesser und 7mm Dicke.
  10. Die Kekse sollten circa 15 Minuten gebacken werden, bis sie leicht braun werden.
  11. Lasst die Kekse anschließend auf einem Rost auskühlen und bewahrt sie in einer luftdichten Dose auf.
http://www.vonundzugruen.de/matcha-cookies-mit-energie-ins-neue-jahr/

Gefunden haben ich dieses wunderbare Rezept auf einer englischen Webseite für japanische Rezept-Ideen: Just One Cookbook.  Die Mengenangaben habe ich leicht abgewandelt, damit ihr auch ohne elektrische Küchenwaage ans Ziel kommt.

Winterliche Wurzelwürze

Es gibt viele Arten, Gemüse haltbar zu machen. Eine davon ist die Verarbeitung zu einer trockenen Gemüsebrühe oder –würze. Grade zu dieser Jahreszeit eignet sie sich auch als ein schönes, selbstgemachtes Weihnachtsgeschenk. Natürlich kann hinsichtlich der Zutaten variiert werden, je nachdem was grade in Saison ist. Jetzt, zur Winterzeit, bieten sich vor allem die Wurzelgemüse an.

Die Stars dieser Brühe: Lauch, Sellerie, Petersilienwurzel, Möhre, Rote Bete und Bastiane
Die Stars dieser Brühe: Lauch, Sellerie, Petersilienwurzel, Möhre, Rote Bete und Bastiane

Winterliche Wurzelwürze

Zutaten

  • 2 mittelgroße Rote Bete
  • 2 Karotten
  • 2 Petersilienwurzeln
  • 1 mittelgroße Sellerieknolle
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Pastinake
  • etwas Salz
  • getrockneter Salbei, Thymian

Zubereitung

  1. Rote Bete, Karotten, Petersilienwurzeln, Sellerie und Pastinake schälen und Raspeln. Den Lauch kleinschneiden.
  2. Das geraspelte, bzw. geschnittene Gemüse auf Backblechen dünn ausbreiten.
  3. Die Bleche können im Sommer an einen warmen Ort gestellt werden. Im Winter kann das Gemüse auf einer Heizung oder im Backofen getrocknet werden. Ich habe den Backofen verwendet. Dazu den Ofen auf 100°C stellen und die Bleche hineinschieben. Damit die Luftfeuchtigkeit problemlos entweicht, wird ein Holzlöffel in die Tür geklemmt. Damit das Gemüse gleichmäßig trocknet, habe ich in regelmäßigen Abständen die Bleche im Ofen durchrotiert und das Gemüse auf den einzelnen Blechen umgerührt. Es hat etwa fünf bis sechs Stunden gedauert, die Gemüseraspel trocken waren.
  4. Die trockenen Flocken können wie sie sind zur Verfeinerung von Suppen oder Soßen verwendet werden. Ich habe sie in einem Standmixer zusammen mit etwas getrocknetem Salbei, Thymian und Salz „pulverisiert“.
http://www.vonundzugruen.de/winterliche-wurzelwuerze/

Farbvielfalt des Winters: Geraspeltes Gemüse
Farbvielfalt im Winter: Geraspeltes Gemüse

 

Getrocknete Gemüseraspel
Getrocknete Gemüseraspel

 

Vor dem "Pulverisieren"
Vor dem „Pulverisieren“

 

Nach dem "Pulverisieren"
Nach dem „Pulverisieren“

 

Das Rezept stammt aus dem taschenGARTEN 2016. Auch, wenn ich es in etwa erwartet hatte, war ich doch überrascht wie stark das viele Gemüse durch den Wasserentzug „zusammenschrumpft“. Ich freue mich schon sehr darauf, die trockene Brühe in vielen Suppen, Soßen und Gerichten als Würzmittel zu verwenden!

Ingwer-Zitronenmelisse-Sirup

Winterzeit – Erkältungszeit: Husten, Schnupfen, Heiserkeit, leider hat es auch mich in dieser Saison schon erwischt. Anstatt sofort in den Medizinschrank zu greifen, habe ich stattdessen überlegt, wie ich der Erkältung mit Hausmitteln den Kampf ansagen kann. Insbesondere im Winter schwöre ich auf Ingwer, egal ob als Tee, als feines Extra in der Suppe oder als Beilage zu Sushi und Co. Ingwer ist einfach eine tolle Knolle. Nach kurzer Recherche habe ich mich für einen Ingwer-Zitronenmelisse-Sirup entschieden, denn der schmeckt nicht nur toll bei Erkältung, sondern ist auch als Zusatz im Cocktail oder als Limonade. Aber gegen die Erkältung kommt der Sirup natürlich erst mal in den Tee.

Ingwer-Zitronenmelisse-Sirup

Zutaten

  • 300 Gramm Ingwer
  • 3 Zitronen
  • 1 Paket Zitronensäure
  • 2 Kilo Zucker
  • 6 Zweige Zitronenmelisse
  • 750 Milliliter Wasser

Zubereitung

  1. Ingwer schälen, in Stücke schneiden und in einen Mixer geben. Den Saft von drei Zitronen hinzugeben.
  2. In einem großen Topf 2 Kilo Zucker, ein Paket Zitronensäure und 750 Milliliter Wasser auflösen.
  3. Die Ingwermasse hinzugeben und alles langsam aufkochen lassen.
  4. Nach 10 Minuten wird die kleingeschnittene Zitronenmelisse hinzugegeben. Der gesamte Sud sollte weitere 10 Minuten leicht köcheln.
  5. Währenddessen sollten die ausgewählten Flaschen und Gläser sterilisiert werden. Dazu können Sie zum Beispiel zunächst ausgespült und dann in den Backofen bei 180 Grad gegeben werden. Nach 10 Minuten sollte der Backofen abgestellt werden. Die Gläser können nun auskühlen.
  6. Nehmt einen weiteren großen Topf und ein großes Sieb zur Hand. Der Sirup wird durch das Sieb in den anderen Topf gegossen und so ein Großteil der Ingwerfasern aufgefangen.
  7. Kocht den Sirup erneut auf und füllt ihn noch heiß in die sterilisierten Gläser.
http://www.vonundzugruen.de/ingwer-zitronenmelisse-sirup/

Kann man den Zucker reduzieren? 

Bei zwei Kilo Zucker denken sicher viele von euch: dass ist aber ganz schön süß. Damit die Konsistenz des Sirups schön viskos wird, ist es jedoch wichtig genug Zucker zu verwenden. Wenn euer Sirup zu dünn ist, habt ihr leider zu viel Zucker weggelassen. Darüber hinaus trägt der Zucker dazu bei, dass der Sirup haltbar gemacht wird. Je weniger Zucker ihr verwendet, desto schneller kippt euer Sirup. Um lange was von meinem Sirup zu haben, bewahre ich ihn im Kühlschrank auf. Wer einen kühlen dunklen Keller hat, kann ihn jedoch sicherlich auch dort unterbringen.

Ingwer Schaelen
Um so wenig Ingwer wie möglich zu verschwenden, empfehle ich euch den Ingwer mit einem Löffel zu schälen. Wenn ihr mit etwas Druck über die Ingwerknolle schabt, könnt ihr diese ganz leicht entfernen.
Alles in den Mixer
Der Ingwer wird mit dem Saft von drei Zitronen im Mixer püriert.
Damit der Ingwersirup länger haltbar ist, solltet ihr ihn auf jeden Fall sieben.
Der fertige Ingwersirup
In hübschen Flaschen eignet der Ingwersirup sich nicht nur als Hausmittel gegen Erkältung, sondern auch sehr gut als Mitbringsel in der Weihnachtszeit.